7. Peitinger Musiknacht

Viel Bewährtes und ein rollendes Highlight

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Die Wirte und Betreiber der Spielorte sind bereit für die 7. Peitinger Musiknacht – sehr zur Freude von Bürgermeister Michael Asam (2. v. re.) und Veranstalter Michael Schmid (re.).

Peiting – In der Marktgemeinde geht's schon bald wieder hoch her: Am Samstag, 20. Mai, steigt die 7. Peitinger Musiknacht. Die Partygänger dürfen sich auch diesmal auf einen breiten Genre-Mix freuen. Insgesamt zehn Bands werden an neun Spielorten für Stimmung sorgen. Und wem das nicht reicht, der kann sich erstmals auf einer Rundtour im Partybus beschallen lassen.

Sieben Jahre ist es her, dass Michael Schmid die Idee für eine Musiknacht in seiner Heimatgemeinde gemeinsam mit der Agentur Breitenfellner-Weise erstmals in die Tat umsetzte. Was damals als Versuch begann, hat sich mittlerweile zu einer Veranstaltung entwickelt, die nicht nur Musikfans aus der Region ans Herz gewachsen ist, sondern regelmäßig Publikum bis aus Augsburg und München anlockt. Dieser „landkreisübergreifende Erfolg“ freue ihn natürlich, sagte der Peitinger Musiker am Donnerstag auf der Pressekonferenz, zu der er und die beteiligten Wirte geladen hatten, um auf die siebte Auflage der Musiknacht vorauszublicken.

Am Grundprinzip hat sich seit der Premiere 2010 nichts verändert. Ganz nach dem Motto „never change a winning system“, wie Schmid lächelnd erklärte. Wer die Musiknacht besucht, zahlt einmal Eintritt und kann damit je nach Laune von Spielort zu Spielort wechseln. 

Während manche Band schon des öfteren dem Peitinger Publikum eingeheizt hat – die „Roxx Doxx“ etwa treten bereits zum dritten Mal nacheinander im Gasthof Dragoner auf – spielen heuer zwei Gruppen zum ersten Mal, beide in der Schloßberghalle: „Sin Goblin“ und das Peitinger Eigengewächs „Kind of Black“. Newcomern wie den 14 jungen Musikern aus der Marktgemeinde, die in klassischer Rockbesetzung plus Orchester auftreten, eine Chance auf der großen Bühne zu geben, ist Schmid besonders wichtig. „Wir haben viele gute Bands in der Region. Für sie ist es eine super Gelegenheit, sich vor größerem Publikum zu präsentieren.“

Doch nicht nur für manche Musiker ist es die erste Musiknacht, sondern auch einige Wirte sind zum ersten Mal dabei. Jochen Zeller und Jan Kozak etwa, die im vergangenen Juli das Café Central übernommen haben. „Wir werden uns mit Sicherheit alle Locations anschauen. Für Peiting ist das eine tolle Sache.“ Auch Ferdinand Schuster und Giovanna Sisto vom M23 fiebern ihrem Premierenabend entgegen.

Als Fan der Musiknacht outete sich auch Bürgermeister Michael Asam. Besonders freue ihn, dass „die Gastronomen alle dabei sind, denn ohne sie funktioniert es nicht“. Kurz ging der Bürgermeister auf die kürzlich beschlossene Regelung ein, keine neuen Feste am Hauptplatz mehr zuzulassen aus Rücksicht auf die Anwohner. Was die Musiknacht angehe, habe es in dieser Hinsicht in der Vergangenheit aber noch nie Beschwerden gegeben, versicherte Schmid. Einzig das Landratsamt sei schon einmal wegen einem zu hohen Lärmpegel in einer Gaststätte eingeschritten – die Strafe musste der Wirt begleichen.

Partybus auf Tour

Los geht die Musiknacht offiziell um 20 Uhr. Schon eine Stunde früher können die Besucher die neueste Attraktion testen. Denn dann startet ein zum Party-Gefährt umgebauter amerikanischer Schulbus zu seiner Tour. Bis 1.45 Uhr pendelt die rollende Disko zwischen Peiting und Schongau. Plätze können bereits im Vorfeld unter Tel. 08861/9088055 oder per E-Mail an info@spix-peiting.de reserviert werden. Einen Sonderzug werde es dagegen heuer nicht geben, bedauert Schmid. Grund dafür sei ein Wechsel bei den Zuständigkeiten der Bahnverantwortlichen.

Karten für die Musiknacht gibt es ab sofort in allen teilnehmenden Gaststätten. Sie kosten im Vorverkauf zehn Euro, an der Abendkasse zwölf Euro. Alle Infos zur Veranstaltung finden sich im Internet unter www.musiknacht-peiting.de.

Christoph Peters

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