Für den Schützenverein Jägerhaus

Gemeinde Altenstadt leistet Schützenhilfe - im wahrsten Sinne des Wortes

Der 16-köpfige Gemeinderat von Altenstadt  im Pfarrsaal im Kindergarten „St. Michael“
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Der 16-köpfige Gemeinderat von Altenstadt wird seine monatlichen Sitzungen voraussichtlich noch geraume Zeit über den September hinaus im Pfarrsaal im Kindergarten „St. Michael“ durchführen. Vor der Leinwand sitzend: Bürgermeister Andreas Kögl.

Altenstadt – Der Schützenverein Jägerhaus Altenstadt wird wohl den vergangenen Dienstagabend in guter Erinnerung behalten. Deren 1. Schützenmeister Peter Hafenmair war gemeinsam mit mehreren Vereinsangehörigen bei der zurückliegenden Sitzung des örtlichen Gemeinderats dabei. Der Verein, der im Keller des Feuerwehrhauses noch auf einer 40 Jahre alten analogen Schießanlage mit Seilzügen übt, hatte einen Antrag auf Kostenbeteiligung der Gemeinde bei der vorgesehenen Umrüstung auf elektronische Stände gestellt.

Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben betragen rund 35.000 Euro. 12.250 Euro davon wurden beim Bayerischen Sportschützenbund, dem Dachverband der Bayerischen Schützen beantragt. 10.000 Euro sollen aus Eigenmitteln in die Finanzierung einfließen, 2.000 Euro aus Geldspenden sowie ergänzend 750 Euro aus Sach- und Materialspenden von Firmen und Privatpersonen. Mit eigener Arbeitsleistung möchten die Schützen nochmals 2.000 Euro abdecken. Der Gemeinderat sprach sich in der Sitzung einstimmig dafür aus, die noch offenen 8.000 Euro aus der Gemeindekasse beizutragen.

Rückumzug auf Umwegen

Die erste öffentliche Sitzung des Gemeinderats nach der Sommerpause fand im Pfarrsaal im Kindergarten „St. Michael“ statt. Von April bis Juli hatte der Gemeinderat der Corona-Situation Rechnung tragend seine monatlichen Sitzungen in der Turnhalle im Altenstadter Schulareal abgehalten. Da diese nun zunehmend wieder mit entsprechenden Hygienekonzepten ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt wird, musste für die dieswöchige und wohl auch für weitere Sitzungen ein anderer Raum gefunden werden. Die im eigentlichen Sitzungssaal im Rathaus durchgeführten Stellproben hatten aber nicht das gewünschte Ergebnis gebracht, dorthin zurück zu kehren. Der Raum ist im Hinblick auf die bestehenden Corona-Auflagen zu klein bemessen. Danach hatte sich die Gemeinde erfolgreich um Nutzung des um einiges größeren Pfarrsaals bemüht.

Manfred Ellenberger

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