Statt Ferienflaute

Sommermarkt auf Schongaus Marienplatz

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Fieranten, Schmankerl und Rahmenprogramm locken die Besucher in die Altstadt, hoffen Organisatorin Sophia Albrecht und Bürgermeister Falk Sluyterman.

Schongau – Ein Ziel für den „perfekten Tagesausflug“ in den Ferien will Schongaus Grüner Sommer-Markt sein. Initiiert von der Brauerei Oberland wird der freitägliche Wochenmarkt auf dem Marienplatz um mehrere Fieranten, Programmpunkte und musikalische Einlagen erweitert. Lässt Corona es zu, könnte es zum Abschluss vom 4. bis 6. September sogar einen kleinen Jahrmarkt samt Schiffschaukel geben.

Schon am kommenden Freitag startet der Sommermarkt. Die Liste der Stände ist rund doppelt so lange wie normalerweise beim Wochenmarkt – und das in der üblicherweise eher ruhigeren Ferienzeit. Gastrokind (Kaffespezialitäten), die Feinschmeckermanufaktur Christian Loisl, das Schongauer Brauhaus (Schweinsbratensemmeln) und Alpenland Tourismus (Rahmfleckerl, Burger) haben sich unter anderem angekündigt. Daneben bieten die Pfadfinder Hüpfburg und Spiele an: Für musikalische Töne sorgen die Chihuahua Blues

Company, Martin Lidl, Martin Englmeier, Wolfgang Weisse und Michaela Elkemann.

„Eine ganz tolle Idee“, lobt Bürgermeister Falk Sluyterman Organisatorin Sophia Albrecht und seine Stellvertreterin Daniela Puzzovio, die auf Seiten der Stadt mitwirkt. Als man aufgrund von Corona das Brauhaus habe geschlossen halten müssen und zum Bierverkauf auf den Wochenmarkt auswich, sei man mit den dortigen Marktstandbetreibern ins Gespräch gekommen, schildert Albrecht. Die durch die Pandemie ausgelöste Flaute und die nahende Ferienzeit bescherten trübe Aussichten.

Albrechts Idee: Statt eines Ferien-Wochenmarkts auf Besucher-Sparflamme will sie gerade in einer Zeit, in der wohl viele ihren Urlaub heimatnah verbringen, in die Altstadt locken. „Die Einzelhändler haben sich total gefreut“, vernahm sie positive Resonanz aus der Nachbarschaft. „Auch die anliegenden Cafés sind voll dabei.“

„Die Stadt kann den Marienplatz nicht allein bespielen“, verweist Sluyterman auf die allgemeine Situation. Kooperationen seien da wichtig – so wie im Falle des Sommer-Markts. Auch er habe dank des Sommermarkts schon erfreute Rückmeldungen seitens der Einzelhändler erhalten – „ein Lob, das sonst nicht so häufig ist“.

Morgens als traditioneller Wochenmarkt startend, soll sich im Lauf des Tages immer mehr „Biergartencharakter“ einstellen, hofft der Bürgermeister, der ausdrücklich auf die Corona-Spielregeln verweist. Eine entsprechende Verordnungslage vorausgesetzt, könnte vom 4. bis 6. September sogar ein Abschluss-Jahrmarkt mit Schiffschaukel den Schlusspunkt setzen, so Albrecht.

ras

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