Erster von vier Bausteinen

Sonderfonds: Schongau für Serenadenhofportal, Kinderspielestation und Blindenstadtmodell

Das neuen Serenadenhofportal (links) soll künftig Element der benachbarten Kirchentür (rechts) aufgreifen und so für einen stimmigeren Eindruck sorgen. Seine mittlere Kassettenreihe besteht aus verglastem Lochblech aus Cortenstahl – das erlaubt einen Durchblick ins Innere
+
Das neuen Serenadenhofportal (links) soll künftig Element der benachbarten Kirchentür (rechts) aufgreifen und so für einen stimmigeren Eindruck sorgen. Seine mittlere Kassettenreihe besteht aus verglastem Lochblech aus Cortenstahl – das erlaubt einen Durchblick ins Innere
  • VonRasso Schorer
    schließen

Schongau – Der sogenannte Projektbaustein 04 ist auf dem Weg. Der Sonderfonds „Innenstädte beleben“ hatte Schongau 624.000 Euro bewilligt, die Stadt hatte sich mit vier Projektbausteinen für das Förderprogramm beworben. Den ersten davon zurrte der Stadtrat am Dienstag vergangener Woche fest.

Das Geld aus dem Sonderfonds fördert kurzfristige Baumaßnahmen im Innenstadtbereich, der Fördersatz beträgt 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Der bei der jüngsten Stadtratssitzung ins Auge gefasste Baustein „thematisiert die Aufwertung und Vernetzung des öffentlichen Raums in der historischen Altstadt“, erklärte Stadtbaumeister Sebastian Dietrich dem Gremium. Ein Blindenstadtmodell und eine Kinderspielestation samt Oktoskop am Marienplatz sowie ein erneuertes Zugangsportal zum Serenadenhof des Heilig-Geist-Spitals sind enthalten (wir berichteten). Die Kosten belaufen sich zusammen auf knapp 76.000, der Eigenanteil der Stadt auf rund 15.000 Euro.

Zum Zeitplan wollte Susanne Tischner (UWV) Bescheid wissen. Beim Portal dürfte es schnell gehen, erklärte Dietrich, der auch darauf verwies, dass es für den Zugang zum betreuten Wohnen wichtig sei. Hoffentlich dieses Jahr werde der Einbau noch klappen.

Ebenfalls zügig dürfte die Spielestation am Marienplatz realisiert sein. Lieferfristen und Detailabsprachen mit dem Denkmalschutz spielen noch mit rein, so der Stadtbaumeister. Mit längerem Warten dürfte das aber nicht verbunden sein.

Geduld ist hingegen beim Blindenstadtmodell gefragt. Das bronzene Stück sei nun mal ein Kunstwerk. „Das muss erst entwickelt werden und verschiedene Abstimmungsebenen durchlaufen“, rechnet Dietrich damit, dass es erst im nächsten Jahr an seinem Bestimmungsort, wohl nahe der Stadtpfarrkirche, aufgestellt werden dürfte.

So ein Modell sei interessant, mache Spaß und diene dem Ziel der Barrierefreiheit, freute sich Kornelia Funke (CSU). Dem derzeit „bissl versteckten“ Serenadenhof samt Zugang zur Stadtmauer tue eine Attraktivierung gut.

Um ein ansprechendes Schild an Ort und Stelle bat Bettina Buresch (Grüne). Sie wollte ferner wissen, wie es um die Energieeffizienz des Tores steht. Dieses weist größere Gitterflächen auf, um Eindrücke zu ermöglichen. Die Gitter seien verglast, erklärte Dietrich. Die Tür im inneren werde eine komplette Glastür sein – Sichtbarkeit ins innere und Sparsamkeit beim Heizen vertragen sich hier also.Der Stadtrat beschloss die Durchführung des Bausteins einstimmig.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bei Streit in Peiting Messer gezückt
Schongau
Bei Streit in Peiting Messer gezückt
Bei Streit in Peiting Messer gezückt
Fynn Mike ist das 500. Baby des Jahres in Schongau
Schongau
Fynn Mike ist das 500. Baby des Jahres in Schongau
Fynn Mike ist das 500. Baby des Jahres in Schongau
Schongau sucht den Super-Kürbis
Schongau
Schongau sucht den Super-Kürbis
Schongau sucht den Super-Kürbis
Abholstation in der Lech-Apotheke in Schongau ist in Betrieb
Schongau
Abholstation in der Lech-Apotheke in Schongau ist in Betrieb
Abholstation in der Lech-Apotheke in Schongau ist in Betrieb

Kommentare