2. "Sound in the City"

Erst laue, dann volle Kneipennacht

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Ulli Maier, Frontmann bei Magic Buzz, die im Bistro im Ballenhaus spielten, tat alles, um die Stimmung anzuheizen. Gemäß dem Motto „100 Prozent handmade Rock’n’Roll, bleibt länger im Ohr als die Verstärker glühen“.
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Die Stimmung war gut, der Sound ebenso, doch die Resonanz auf die Neuauflage von „Sound in the City“ war eher verhalten. Vor allem in der Altstadt fanden sich die Partygänger anfangs eher zögerlich zusammen.
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Die Stimmung war gut, der Sound ebenso, doch die Resonanz auf die Neuauflage von „Sound in the City“ war eher verhalten. Vor allem in der Altstadt fanden sich die Partygänger anfangs eher zögerlich zusammen.
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Die Stimmung war gut, der Sound ebenso, doch die Resonanz auf die Neuauflage von „Sound in the City“ war eher verhalten. Vor allem in der Altstadt fanden sich die Partygänger anfangs eher zögerlich zusammen.
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Die Stimmung war gut, der Sound ebenso, doch die Resonanz auf die Neuauflage von „Sound in the City“ war eher verhalten. Vor allem in der Altstadt fanden sich die Partygänger anfangs eher zögerlich zusammen.
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Die Stimmung war gut, der Sound ebenso, doch die Resonanz auf die Neuauflage von „Sound in the City“ war eher verhalten. Vor allem in der Altstadt fanden sich die Partygänger anfangs eher zögerlich zusammen.
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Die Stimmung war gut, der Sound ebenso, doch die Resonanz auf die Neuauflage von „Sound in the City“ war eher verhalten. Vor allem in der Altstadt fanden sich die Partygänger anfangs eher zögerlich zusammen.
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Die Stimmung war gut, der Sound ebenso, doch die Resonanz auf die Neuauflage von „Sound in the City“ war eher verhalten. Vor allem in der Altstadt fanden sich die Partygänger anfangs eher zögerlich zusammen.

Schongau – Die Stimmung war gut, der Sound ebenso, doch die Resonanz auf die Neuauflage von „Sound in the City“ war eher verhalten. Vor allem in der Altstadt fanden sich die Partygänger anfangs eher zögerlich zusammen.

Schon von draußen lässt sich die gute Stimmung im „Olympia“, dem griechischen Restaurant, erahnen. Die Sirtaki-Musik klingt bis auf die Straße, drinnen tanzen die Menschen zwar nicht auf den Tischen aber im Takt zu dem griechischen Volkstanz, den es ohne den Film mit Anthony Quinn so wohl nicht gäbe. Nebenan, beim Lindauer beim „Opatija Grill“ allerdings sind es weniger kroatische denn karibische Klänge, die den Gast zum Tanzen animieren sollen.

Es ist die zweite Auflage des „Sound in the City“, die Hermann Gleich und Franz Köpf aufgelegt haben – 17 Locations, 14 Bands und drei Diskjockeys, die auflegen und Musik machen, zu der man tanzen kann und soll. So sind es vor allem die klassischen Töne, die man zu hören bekommt, karibische wie der kubanische Son oder Mambo, zu denen man Salsa tanzen kann, Merengue oder Mambo. Wo Platz ist, wie oben im Saal des Ballenhauses hört man Rock’n’Roll und Boogie. Doch die Tanzenden halten sich vor allem am Anfang der Kneipennacht noch in überschaubaren Grenzen.

„Die Musik ist gut, aber es sind zu wenige da, die mitmachen“, erzählt Alex aus Schongau. Er sitzt mit einer Bekannten beim Huterer, wo es „Kaffee mit Milch“ gibt bzw. „Cafe con Leche“ wie das Trio heißt, das versucht, mit lateinamerikanischen Klängen dem Publikum einzuheizen. Eine bunte Mischung aus Salsa, Merengue und Bachatas sowie die Latin-Hits aus den Charts sind angekündigt. Das Trio (normalerweise ein Quartett), eine der meistgebuchten Latin-Bands in Deutschland, gibt in T-Shirts und leichten Sommerklamotten sein Bestes.

Das Problem der zu Beginn wenigen Besucher kennt man in der „Eule“ nicht. Ausgerechnet das Lokal, das eigentlich am weitesten von der Altstadt entfernt ist, hat mit die meisten Besucher. Die müssen Beatbulls aus Böbing mitgebracht habe, zeitweise ist der Ansturm so groß, dass die Security, die den Einlass kontrolliert, gezielt die Menschen in die kleine Musikkneipe lässt.

Auch anderenorts können sich die Macher nicht über Zuspruch beklagen, auch wenn die Schalterhalle der Sparkasse nicht die klassische Musiklocation ist. Doch mit den Red Stixx haben die Banker einen Garanten für viele Gäste – und dazu bleibt alles in der Hand der Sparkasse. Für eine Nacht haben die Mitarbeiter der Sparkasse Rechenschieber und PC-Programm getauscht gegen Cocktailmixer und Serviertablett und auch den Bandleader, der Elvis intoniert, kennen seine Kunden eher seriös und im Anzug. Thomas Grün heißt der Bandleader mit der Gitarre, der normalerweise den Firmenkundenbereich leitet und auch im Vorstand der Bank sitzt. Man habe sich, so Pressesprecher Robert Christian Mayer, die Musiknacht im vergangenen Jahr angeschaut. Nachdem Franz Köpf auf ihn zugekommen sei habe man beschlossen, mitzumachen. So also erstrahlt der Schalterraum noch ein bisschen mehr in den Bankfarben und innen tummeln sich die Gäste an den Stehtischen. Es gibt Brezeln und Cocktails wie „Sex in the Bank“, der ganz annehmbar sei, wie eine Mitarbeiterin meint. Doch auch einen Mojito kann man sich mischen lassen oder nur ein Bier trinken, während Grün, Günther Straßer und Udo Eichberg in die Saiten greifen oder sich am Schlagzeug ausleben mit Rock’n’Roll-Musik, die beim einen oder anderen Gast schon Zuckungen in den Beinen aufkommen lässt. Am Erfolg in Schongau habe auch kein Zweifel bestanden, weiß Mayer, nachdem die Red Stixx auch schon bei der Weilheimer Einkaufsnacht aufgetreten waren.

Es hätte ein bisschen wärmer sein können, wenn man die Gruppen verfolgt, die über den Marienplatz schlendern. Doch es ist nicht zu kalt zum umherziehen, und vor allem trocken, wie Annette und Conny meinen. Die beiden Frauen aus Schongau bzw. Peiting haben gerade Station beim Griechen gemacht. Nach der ersten Station, wo ein DJ aufgelegt hat, genießen sie nun die Stimmung; auch im Ballenhaus sei was los, schiebt Conny nach. Auch sie wollen weiterziehen, auf jeden Fall noch in die Blaue Traube und ins Valentin soll’s gehen.

Gemütlicher ging es zu, wo ein DJ auflegte, vielleicht war es auch nur zu eng, um das Tanzbein so richtig zu schwingen, etwa im Löwenhof. Aber im Laufe des Abends konnten sich wohl alle Locations und ihre Musiker über den entsprechenden Zulauf freuen, so dass, je später der Abend, auch die Gäste zahlreicher wurden.

Oliver Sommer

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