"Für Gemeinde ein großer Gewinn"

Spatenstich für den Wohnungsbau am Ahornpark

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Vor dem Spatenstich einige Erklärungen zum Großprojekt. Von links Doris Schmid-Hammer (Regierung von Oberbayern), Gemeinderat Thomas Elste, Projektleiter Markus Scheunemann und Geschäftsführer Peter Schrehardt von der Firma Haseitl Bau, Hubertus von Ramin und Florian Deym (Graf von Deymsche Immobiliengesellschaft) sowie Bürgermeister Michael Asam.

Peiting – „Für die Gemeinde Peiting ein großer Gewinn“: Diese Worte münzte Bürgermeister Michael Asam beim Spatenstich am Dienstagvormittag auf den Wohnungsbau am Ahornpark. Es gebe einen enormen Bedarf, die Wohnungen seien „dringend notwendig“, ergänzte der Rathauschef.

Am Ahornpark entstehen auf dem früheren Bundeswehrgelände südlich der Bahnhofstraße 52 Wohnungen unterschiedlicher Größe, die im Sinn der einkommensorientierten Förderung (EOF) zu günstigen Mietpreisen vergeben werden. Zusätzlich errichtet die Firma Haseitl Bau aus Schongau dort 18 Eigentumswohnungen. 17 sind schon verkauft.

Weiter südlich stehen im Rohbau bereits die acht Reihenhäuser und die sechs Stadthäuser im Ahornpark. Davon sind, wie Geschäftsführer Peter Schrehardt von Haseitl Bau informierte, bereits fünf Stadthäuser verkauft. Und bei den Reihenhäusern sind sechs der acht Einheiten vermarktet; das siebte Reihenhaus ist reserviert. Diese Häuser, aber auch die Eigentumswohnungen würden in gleicher Qualität, aber nur zum halben Preis im Vergleich zu Objekten in München verkauft, betonte Schrehardt gegenüber der Redaktion. Bis zum 31. März 2020 soll alles fertig werden. Dann werden in diesem Quartier 180 bis 200 Bewohner ein neues Zuhause haben – darunter auch einige, die aus anderen Orten nach Peiting ziehen.

Projektleiter Markus Scheunemann (Haseitl Bau) erklärte, dass zeitweise bis zu 70 Handwerker auf der Großbaustelle tätig sind. Firmen aus gut 25 unterschiedlichen Gewerken würden beauftragt. Für die Reihenhäuser und Wohnungen wird eine Tiefgarage mit 45 Stellplätzen geschaffen; des Weiteren sind ebenerdige Stellflächen vorgesehen.

Doris Schmid-Hammer, die für die Regierung von Oberbayern (Referat Wohnraumförderung) am Dienstag nach Peiting kam, würdigte das Engagement der Gemeinde. „Sie machen was und verweisen nicht nur auf andere.“ Die Regierung unterstützt die 52 Wohnungen für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen mit einem Darlehen von 7,3 Millionen Euro.

Florian Deym sprach für die Graf von Deymschen Immobiliengesellschaft mit Sitz in Weßling. Über die Vergabe der 52 Wohnungen wird Ende 2019 entschieden. Menschen aus dem unteren bis mittleren Einkommensbereich können bei Interesse einen so genannten Wohnberechtigungsschein beim Landratsamt beantragen. Zumeist werden es Interessenten aus Peiting sein.

Johannes Jais

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