Aus der Peitinger Bürgerstiftung:

Finanzspritze für Bus

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Haben die Herren von der Wasserwacht-Ortsgruppe in die Mitte genommen: Die Stiftungsräte Karl-Heinz Drosdz (von links), Karl-Heinz Rammelsberger, Klaus Hasselmann, OG-Vorsitzender Gerd Merk, Bürgermeister Michael Asam, Technischer Leiter Harald Hackl, Alexander Schmitz vom Sparkassenvorstand sowie die Stiftungsbeiräte, Petra Asanger-Strobl, Günther Neureuther und Siegfried Breidenbach.

Peiting – Die Wasserwacht Peiting/Schongau, die 1.200 Mitglieder im westlichen Landkreis hat und deren Aktive im Peitinger Wellenfreibad, am Lido und im Schongauer Freibad die Wachdienste übernehmen, benötigt einen neuen Bus. Dessen Anschaffung (das Fahrzeug kostet ohne technisches Equipment 30.000 Euro) rückt in greifbare Nähe. Ein Beitrag dazu ist die Ausschüttung 2017 aus der Peitinger Bürgerstiftung. Aus Spenden und Zinserlös können 1.550 Euro überwiesen werden.

Weitere tausend Euro erhält die Ortsgruppe der Wasserwacht von der Sparkasse Oberland. Ortsgruppen-Vorsitzender Gerd Merk schilderte, nachdem er von Stiftungsratsvorsitzendem Michael Asam und von Vorstandsmitglied Alexander Schmitz die symbolischen Schecks entgegengenommen hatte, in Kürze die ehrenamtlichen Aufgaben der Wasserwacht. Innerhalb eines Jahres seien 270 Kinder im Schwimmen ausgebildet worden. Die Kurse, um die sich vorwiegend Magnus Magg im Schongauer Hallenbad kümmert, seien bis September ausgebucht. Mittlerweile hat die OG bei der Ausbildung im Plantsch 820 Erwachsenen (ab 16 Jahren) das Schwimmen beigebracht. Zwei Drittel davon sind Asylbewerber.

Im Raum zwischen Lechbruck und Epfach ist die Wasserwacht für ein Gebiet mit 34 Gewässern zuständig. Darunter sind Seen, viele Weiher und Tümpel. Zum betreuten Gebiet gehört auch die Ammer im Abschnitt zwischen Saulgrub bis Peißenberg. Heuer mussten die Kameraden, wie Vorsitzender Merk erwähnte, zu elf Einsätzen ausrücken. Darunter waren auch Totenbergungen.

Mit dem neuen Mannschafts­transporter, der Fahrer und sieben Personen sowie die Ausrüstung aufnimmt, will die Ortsgruppe zu den Einsätzen gelangen. Die OG hat noch ein zweites Fahrzeug, das ebenfalls in der Garage beim Rotkreuz-Haus in Schongau steht. Die SEG, die schnelle Eingreiftruppe der OG für Wasserretter, ist in der Lage, neun Minuten nach der Alarmierung auszurücken. Der neue Transporter soll einen Sprinter ersetzen, der mehr als 20 Jahre alt ist. Das künftige Fahrzeug kostet in der Grundausstattung 30.000 Euro.

Freuen können sich Bürgermeister Michael Asam, Marktkämmerer Christian Hollrieder sowie die Stiftungsräte Petra Asanger-Strobl, Klaus Hasselmann, Günther Neureuther, Siegfried Breidenbach, Karl-Heinz Drosdz, Karl-Heinz Rammelsberger, Franz Thiel und Alexander Schmitz (nur beratend) über weitere Zuwendungen an die Bürgerstiftung Peiting. Sie besteht seit 2011 und verfügt zurzeit über einen Kapitalstock von 37.000 Euro.

Mit einer Spende von 3.000 Euro unterstützt der TSV Peiting die Bürgerstiftung. Vorsitzender Neureuther und sein Vize Hans Schilcher, zugleich Schatzmeister, übergaben den symbolischen Scheck bei einem Weißwurstessen im Gasthof Buchberger.

Tausend Euro, die als Zustiftung in den Kapitalstock gelangen und damit künftig den Zinsertrag erhöhen, steuert die Firma VS planen & beraten bei, die ihren Sitz an der Bergwerkstraße in Peiting hat. Geschäftsführer sind Xaver Jais aus Bad Bayersoien und Martin Sinn aus Schwabsoien. Sie erklärten bei der Übergabe, dass man stattdessen auf Weihnachtspräsente an Kunden verzichten wolle. 

Johannes Jais

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