Für alle Generationen

Spielplatz fürs Hohenfurcher Unterdorf soll im Sommer fertig sein

Spielplatz Unterdorf Hohenfurch Mehrgenerationen
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Schon in diesem Sommer soll der auf dieser Wiese im Hohenfurcher Unterdorf entstehende Generationenspielplatz Jung und Alt zum Verweilen einladen.

Hohenfurch – „Ich weise darauf hin, dass wir uns möglichst kurzhalten sollten“. Mit diesen Worten leitete am Dienstag der vergangenen Woche Bürgermeister Guntram Vogelsgesang die erste Gemeinderatssitzung im neuen Jahr ein. Gleichwohl informierte er aber auch darüber, dass – sollte die Sitzung doch länger dauern – für die Mitglieder des Gemeinderats sowie auch für Besucher des öffentlichen Teils der Sitzung die aufgrund der aktuellen Corona-Regeln derzeit in Bayern um 21 Uhr beginnende Ausgangssperre bei deren Rückkehr zur Wohnung keine Gültigkeit habe. 

Über die Notwendigkeit der Zusammenkunft des Gremiums ließ er keine Zweifel aufkommen und erklärte, dass auch bei den derzeitig so zahlreichen Auflagen und Beschränkungen eine Gemeinderatssitzung, die zu Ergebnissen führen soll, so lange wie möglich als Präsenzveranstaltung durchzuführen sein müsse.

Aufgrund der nur wenigen und wie vom Bürgermeister erbeten zügig besprochenen Tagesordnungspunkte kam nach gerade einmal gut 30 Minuten schon das Ende des offiziellen Teils der Januarsitzung. Darin enthalten war der aktuelle Stand in Hinblick auf den Bau des Spielplatzes im Hohenfurcher Unterdorf.

Im zurückliegenden November hatten sich der Bürgermeister und der Gemeinderat darauf verständigt, keiner der Firmen, die damals ein Bauangebot abgegeben hatten, den Zuschlag zu erteilen (wir berichteten). Das Gremium erachtete die weit höheren als kalkulierten Kosten als nicht nachvollziehbar. Das zwischenzeitig auf Grundlage der vergaberechtlich zulässigen Regelungen sogenannte Bietergespräch mit den drei Bestbietenden hatte zum Ergebnis, dass hernach lediglich mit der Gartenbaufirma Andergassen aus Schongau ein Vergabegespräch geführt wurde. An diese ging schließlich auch der Auftrag zum Bau des neuen Spielplatzes in Höhe von knapp 160.000 Euro.

Um die Vereinbarung mit dem auserkorenen Auftragnehmer zu treffen, waren seitens der Gemeinde einige hinnehmbare Zugeständnisse im Hinblick auf die Gestaltung des Platzes und der verwendeten Materialien erforderlich. Guntram Vogelsgesang informierte die Gremiumsmitglieder darüber, dass aufgrund der Zurückhaltung öffentlicher Auftraggeber wegen Corona einerseits der Tiefbau „in die Knie“ gehe, andererseits die Auftragsbücher der Landschaftsbaufirmen aber voll und damit auch deren Preise entsprechend hoch seien. Ein Grund hierfür sei es, dass zurzeit viele Hotels und Freizeitbetriebe die „verordnete“ Zwangspause ohne Gäste für nur in solchen Phasen durchführbare Gestaltungs- und Erneuerungsarbeiten nutzen würden.

Naher Baubeginn

Nichtsdestotrotz. Bereits im bevorstehenden Frühjahr soll es losgehen mit dem Baubeginn am neuen Generationenspielplatz. Und sofern alle Baumaßnahmen planmäßig verlaufen, könnte dieser im Sommer durch die bekanntermaßen quer durch alle Altersschichten spiel- und bewegungsfreudigen Hohenfurcher genutzt werden.

mel

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