Auf Spurensuche in Schongau: Mit der Henkerstochter durch die Lechstadt

Man schreibt das Jahr 1660: Der Pfarrer der Schongauer Lorenzkirche entdeckt unter der Krypta ein geheimes Grab, auf dem sich lateinische Hinweise auf einen verborgenen Schatz der Tempelritter finden. Kurze Zeit später stirbt der Geistliche, offenbar wurde er vergiftet.

Gemeinsam mit Medicus Simon Frohnwieser und der Schwester des Pfarrers begeben sich Henker Jakob Kuisl und dessen Tochter auf die Spur des Schatzes. Das Rätsel bezieht sich auf die Apokalypse und führt die Gruppe auf eine gefährliche Irrfahrt durch Kirchen, Klöster und Naturdenkmäler des Pfaffenwinkels. Die Handlung von Oliver Pötzschs historischem Folgeroman „Die Henkerstochter und der schwarze Mönch“ verspricht dem Leser ähnlich viel Spannung wie das erfolgreiche erste Buch „Die Henkerstochter“, in dem ebenfalls Scharf- richter Kuisl im Mittelpunkt stand. Am Donnerstag, 30. April, wird der für den Bayerischen Rundfunk tätige Autor um 19 Uhr im Ballenhaus zur Präsentation seines neuen Romans erwartet. Um 17 Uhr begleitet Pötzsch die Premiere einer Stadtführung der besonderen Art: Unter dem Motto „Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau“ wandeln die Teilnehmer auf den Spuren der Romanfiguren und erfahren Spannendes über das Wissen vermeintlicher Hexen und die blutige Arbeit der Scharfrichter. Zudem wird Pötzsch, der als Nachfahre der berühmten Henker-Dynastie „Kuisl“ eine spezielle Beziehung zur Lechstadt hat, Passagen aus seinem neuen Buch vorlesen. Parallel zu den Sonder-Stadtführungen – weitere Termine sind für 1. Juni, 4. August, 6. September, jeweils ab 17 Uhr geplant – bietet der Tourismusverband Pfaffenwinkel unter dem Motto „Der Henkerstochter auf der Spur“ ein pauschales „Erkundungspaket“ an. Darin enthalten sind unter anderem zwei Übernachtungen in einem Hotel in der Altstadt von Schongau, eine „Henkersmahlzeit“ im historischen Frauentor sowie der Fahrradverleih zum Erkunden der Originalschauplätze des zweiten Romans. Mehr Informationen unter www.pfaffen-winkel.de oder beim Tourismusverband Pfaffenwinkel, Tel. 08861/ 7773.

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