Staatsmedaille für Gabriele Köster

Unermüdlich für die Dorferneuerung im Einsatz

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Gemeinsam mit dem Präsident des Amtes für ländliche Entwick-lung, Georg Raum (re.) gratulierte auch Bürgermeister Xaver Wörle (li.) der Familie Gabriele und Werner Köstler.

Steingaden – „Für ihre Verdienste um den ländlichen Raum und ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz“, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Staatsmedaille verliehen an Gabriele Köstler. Bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus Steingadens erhielt die Urspringerin die Auszeichnung überreicht.

Im Auftrag des Landwirtschaftsministers hatte sich die kleine Delegation aus dem Amt für ländliche Entwicklung auf den Weg nach Steingaden gemacht, um dem Gesicht der Dorferneuerung Urspring die Staatsmedaille in Bronze zu überreichen. 

Dieses Gesicht heißt Gabriele Köstler, ist Verwaltungsangestellte bei der Gemeinde Lechbruck und Mutter von zwei Kindern. Sie sei schon im Vorfeld der Dorferneuerung sehr engagiert gewesen, lobte Georg Raum, Präsident des Amtes für ländliche Entwicklung Oberbayern, in seiner Laudatio. Sie sei die treibende Kraft in den Arbeitskreisen gewesen, hob er hervor, und habe ihr Amt als örtliche Beauftragte der Dorferneuerung in den vergangenen zehn Jahren verantwortungsvoll ausgeführt. Neben ihrer Arbeit und der Familie, so Raum weiter, habe Köstler sogar die Zeit gefunden, als Vorstand der Teilnehmerschaft zu fungieren. Auch ihr Wirken als Vorsitzende des Schulfördervereins erwähnte Raum. 

Viel Lob für die Urspringerin, die sich anschließend ausdrücklich bei ihren Mitstreitern bedankte – allen voran der Vorstandschaft, ihrer Familie, aber auch den Arbeitskreisen und der Gemeindeverwaltung sowie Georg Krönauer, der ihr geholfen habe. Auch mit den Mitarbeitern des Amtes, vor allem Roswitha Karger, sei sie gut zu Schuss gekommen, so Köstler. 2,6 Millionen investiert 

Zuvor hatte Bürgermeister Xaver Wörle noch angemerkt, dass die Dorferneuerung Steingaden in einer großartigen Weise vorangebracht habe. Urspring sei nun das schönste Dorf weit und breit, scherzte Wörle, Urspring habe enorm gewonnen. Wobei der Rathauschef die umgesetzten Maßnahmen nicht unerwähnt ließ. Etwa den Hochwasserschutz, der Kritikern zum Trotz schon 2005 seine Feuertaufe bestanden habe. Rund 2,6 Millionen Euro hat die Gemeinde für die Dorferneuerung in Urspring ausgegeben, davon kamen 1,46 Millionen Euro aus diversen Fördertöpfen.

gau

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