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Stadtmauerrundweg in Schongau kurz vor Errichtung

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Von: Astrid Neumann

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Schilder Stadtmauer Schongau
Zwölf Stationen wird es rund um die Stadtmauer geben. Die Schilder sollen schon bald montiert werden. © Stadt

Schongau – Die Schilder für den Stadtmauerrundweg sind fertig, sobald die Witterung es zulässt werden sie aufgestellt. Darüber informierte der stellvertretende Stadtbaumeister Robert Thomas in der Bauausschusssitzung am Dienstag. 

Insgesamt zwölf Stationen sollen rund um die Stadtmauer führen. Start und Endpunkt ist jeweils in der Nähe des Frauentors geplant, so Thomas. So hoffe man, dass die Besucher des Stadtmauerrundweges auch die Altstadt aufsuchen. Die Standorte haben jeweils Bezug zu den dort positionierten Schildern. Der Bauhof wird die Schilder in Kürze montieren.

Inhaltlich und gestalterisch abgeschlossen ist auch die Runde der „Points of Interest“ (POI) innerhalb der Stadtmauer. Seitens des Stadtbauamts wurde dafür eine Runde „Sehen was war“ mit nicht mehr vorhandenen bzw. in ihrer Funktion geänderten Gebäuden der Altstadt erarbeitet. Die Montage der Schilder findet nicht mehr – wie ursprünglich vorgesehen – an den Gebäuden statt, sondern diese werden abgesetzt vor diesen als Solitärschilder fundamentiert.

Die im nördlichen Stadtmauer­umfeld vorgesehenen drei Schilder zur historischen Einordnung der Stadtmauergestaltung in diesem Bereich sind ebenfalls bereit zur Produktion, so Thomas. Diese werden separat noch einmal im Detail vorgestellt.

Schilder überhaupt noch zeitgemäß?

Während von Tourismusreferentin Kornelia Funke (CSU) nur lobende Worte in der Sitzung zu hören waren, zeigte sich Bettina Buresch (Grüne) nach wie vor nicht ganz einverstanden mit der Beschilderung. „Wir werden das Stadtbild optisch damit nicht verbessern“, prophezeite sie und plädierte für einen „ungestörten Eindruck“ der Stadtmauer. Zudem halte sie im digitalen Zeitalter die Schilder nicht mehr für ganz zeitgemäß. „Beschilderung, die informativ ist, ist immer zeitgemäß“, widersprach da Bürgermeister Falk Sluyterman. Auch Ilona Böse (SPD) bewertete die Schilder positiv, „insbesondere mit Kindern“.

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