Stadtrat bewilligt dem Stadtmuseum weitere Räumlichkeiten

„Wir bräuchten diese Räume dringend“, beschwor CSU-Stadtrat und Kreisheimatpfleger Helmut Schmidbauer den Schongauer Stadtrat. Sein Ansinnen sollte am Ende von Erfolg gekrönt sein: Der Stadtrat bewilligte dem Stadtmuseum, das durch den Historischen Verein betrieben wird, zwei bisher vermietete Zimmer.

Zwar konnte die Vorsitzende des Historischen Vereins, Heide Krauthauf, die katastrophalen Zustände, die Helmut Schmidbauer bei seinem brennenden Plädoyer für mehr Platz im Stadtmuseum aufzeigte, nicht so ganz bestätigen, doch es zeigte sich, dass der CSU-Stadtrat mit seiner Taktik Erfolg hatte. Denn das Gremium sprach sich einstimmig für ihn und gegen eine Weitervermietung von zwei Räumen aus. Diese bringen der Stadt immerhin zirka 400 Euro monatlich, liegen gleich neben dem offiziellen Trakt des Stadtmuseums, sind von dort über eine Innentür erreichbar, werden bisher allerdings von einem Ingenieurbüro genutzt. Da die Planer allerdings ausziehen und somit die zwei Räume frei werden, forderte Schmidbauer eine Aufstockung der Raumkapazitäten. Da das Depot bereits sehr voll ist, in dem rund vier Fünftel aller Gegenstände gelagert seien, und immer wieder neue Stücke ins Museum kämen, wüsste man bald nicht mehr wohin, argumentierte Schmidbauer. Deshalb lägen einige Exponate einfach so im Museum rum, was nicht gut sei und worauf auch die Feuerwehr schon hingewiesen hätte. Ganz so schlimm sei es nicht, räumte die Vorsitzende des Historischen Vereins, Heide Krauthauf, gegenüber dem KREISBOTEN ein. „Allerdings können wir die nun frei werdenden Räume sehr gut gebrauchen, etwa für einen Arbeitsraum“, sagte Krauthauf. Trotz dringend benötigter Geldmittel votierte der Stadtrat gegen eine erneute Vermietung, so dass das Stadtmuseum über die Räume, die ja in seinem direkten Bereich liegen und somit hervorragend genutzt werden können, demnächst verfügen kann.

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