Welcher Container?

Übergangslösung am Kindergarten Regenbogen in Schongau

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Als Zwischenlösung: Der Kindergarten Regenbogen soll Anfang nächsten Jahres einen Container-Anbau erhalten.

Schongau – Drei Notgruppen fangen derzeit die Kindergarten- und Krippenkinder auf, die keinen regulären Platz bekommen haben. Während zwei Gruppen in der Außenstelle des Kindergartens Luftballon untergebracht sind, besetzt die dritte Gruppe den Mehrzweckraum im Kindergarten Regenbogen. Dort soll nun ein Container Abhilfe schaffen (wir berichteten), was erneut zu einer Diskussion im Bauausschuss führte.

Um eine schnelle Schaffung der notwendigen Krippenplätze realisieren zu können, werde ein eingeschossiges Interimsbauwerk in Containerbauweise angebaut, erläuterte Stadtbaumeister Sebastian Dietrich in der Sitzung am Dienstag. Dieses soll für etwa drei bis fünf Jahre dort stehen und eine Größe von rund 12 auf 13 Meter aufweisen. Für den geplanten Container sind Befreiungen vom Bebauungsplan notwendig. Denen stimmte das Gremium einmütig zu. Vielmehr beschäftigte die Mitglieder die Art des Containers.

„Es geht hier um kleine Kinder“, startete Ilona Böse (SPD) die Diskussion. Deshalb sollte sehr auf die Qualität und das Raumklima in dem Bauwerk geachtet werden. „Je höher wir die Standards setzen, desto kleiner wird der Markt“, verwies Dietrich nicht nur auf höhere Kosten, sondern auch auf längere Wartezeiten. „Von daher sollten wir einen Mittelweg gehen“, befand der Stadtbaumeister.

Da der Container dort für längere Zeit stehen soll, sei die Qualität ohnehin höher, ergänzte Bauamtsmitarbeiter Robert Thomas. Denn die Anbieter solcher Bauwerke hätten meist zwei Standards: einen für eine kürzere und einen für eine längere Aufstellung als 24 Monate. Man müsse einfach abwägen, was das beste für die Kinder sei gegenüber den Kosten und auch der Wartezeit, schloss Bürgermeister Falk Sluyterman. Die Aufstellung ist Anfang nächsten Jahres geplant. Welcher ­Container gewählt wird, entscheidet der Stadtrat. 

asn

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