Einweihungs-Auftakt

Umzug für die Mittagsbetreuung der Schongauer Grundschule

+
Gut 20 Kinder, deren Eltern und weitere Gäste waren gekommen, um die Einweihung mitzuerleben. Stadtpfarrer Norbert Marxer bat um Gottes Segen.

Schongau – Umzüge und Einweihungsfeiern wird es rund ums Schongauer Schulzentrum und die Staufer-Grundschule in den kommenden Monaten so einige geben. Den Auftakt machte am Donnerstag die dortige Caritas-Mittagsbetreuung.

Von ihrem vormaligen Standort, Block C im Obergeschoss des Altbaus, hat sich die Mittagsbetreuung verabschiedet. Fortan ist sie in der ehemaligen Hausmeisterwohnung des Verwaltungsgebäudes, die im letzten halben Jahr für ihren neuen Zweck umgestaltet wurde, zu finden. Dieser Teil wurde zwar schon 1998 errichtet, „dennoch sehe ich den heutige Termin als erste Feier im neuen Schulhaus“, freute sich Rektorin Ulla Heitmeier.

Dort, wo bis 2017 die Hausmeisterfamilie Klein mit ihrem bei den Kindern beliebten Hund Brezl wohnte, kümmern sich die beiden Hauptamtlichen Annemarie Niggl und Elke Hein sowie die Ehrenamtlichen Anneliese Eberl und Ursula Thiem fortan um 37 Grundschulkinder. 100 Quadratmeter stehen ihnen für die flexibel buchbare Betreuung, die außerhalb der Ferienzeiten immer werktags zwischen 11 und 14.30 Uhr angeboten wird, zur Verfügung. Zwei Gruppen- und ein Entspannungsraum wurden neu eingerichtet. Als „Glücksfall“ bezeichnet Stadtbaumeister Sebastian Dietrich den Umstand, dass die Mittagsbetreuung hier unterkommen konnte. „Im Neubau wären die Räumlichkeiten wohl nicht so groß ausgefallen.“ Rund 65.000 Euro kostete die Maßnahme.

Sehr schön sei alles geworden, fand Tobias Kalbitzer. Er muss es wissen. Denn als Anlaufstelle für Kinder dienten die Räume schon früher: Der heutige zweite Bürgermeister verbrachte hier den ein oder anderen Nachmittag mit seinen Spezln, den Gebrüdern Klein. „Ein wunderbares Ergebnis“, lobte auch Monika Funk, Geschäftsführerin des Caritasverbandes für den Landkreis, die Arbeit Doris Kögls und ihrer Pollinger Einrichtungsberatung Wohnfühlen.

Die Mittagsbetreuung biete einen geschützten Rahmen für Entspannung und Beschäftigung, erklärte Funk, ehe Stadtpfarrer Norbert Marxer die Segnung vornahm und einen Ort wünschte, an dem man sich aufs Zusammenkommen freue. Eine „Wolhfühloase“ – wobei der Schulunterricht hoffentlich nicht als eine Wüste empfunden werde.

Als sie vor elf Jahren den Posten der Grundschulrektorin antrat, sei die Frage, ob überhaupt Bedarf an einer Mittagsbetreuung für die Erst- bis Viertklässler gegeben sei, noch eifrig diskutiert worden, erinnerte Heitmeier. „Dank des liebevollen Umgangs wurde das Angebot aber zum Selbstläufer.“ Für Eltern biete die Mittagsbetreuung eine Überbrückung, die wertvolle Flexibilität ermögliche. Sie stelle eine von insgesamt drei Säulen für die Betreuung der Grundschulkinder dar, erklärt Stadtbaumeister Dietrich. Nämlich neben dem Hort und der gebundenen Ganztagsschule, die ab kommendem Schuljahr anläuft. „Die Schule hat dahingehend viel positives anzubieten“, findet Funk. „Das stärkt den Standort.“

ras

Auch interessant

Meistgelesen

Gewinnen Sie 6 Tage zu zweit im 4*S Verwöhnhotel am Achensee
Gewinnen Sie 6 Tage zu zweit im 4*S Verwöhnhotel am Achensee
Führungswechsel bei der Schongauer SPD
Führungswechsel bei der Schongauer SPD
Peitinger SPD benennt ihre Kandidaten für Kommunalwahl
Peitinger SPD benennt ihre Kandidaten für Kommunalwahl
Bernbeurener Straße in Schongau muss saniert werden
Bernbeurener Straße in Schongau muss saniert werden

Kommentare