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„Mit gutem Gewissen kann man das einem Busfahrer fast nicht zumuten“, sagt German Abenthum vom Staatlichen Bauamt über die S-Kurve vor der Behelfsbrücke.

Schongau – Ein rumänischer Lkw hat die Sache am Donnerstag ins Rollen gebracht – oder eben auch nicht: Der Fahrer wollte um kurz nach 22 Uhr die gerade einmal seit einer halben Stunde befahrbare Behelfsbrücke über den Mühlkanal in Richtung Peiting überqueren, als er stecken blieb. Ein Stunde dauerte es, bis das Gespann freirangiert war. Der Verkehr wurde derweil über die zu reparierende Brücke geleitet. Direkt nach dem Vorfall nahm das Staatliche Bauamt neuerliche Arbeiten auf, um die Überfahrt zu entschärfen. Doch recht gelöst ist die Angelegenheit noch nicht.

Denn auch noch am Dienstagmorgen stand die Erkenntnis: „Mit gutem Gewissen kann man das einem Busfahrer fast nicht zumuten“, sagte German Abenthum vom Staatlichen Bauamt in Weilheim. Die dreiachsigen Busse der RVO-Flotte, die 15 Meter messen, seien ohne kniffligste Zentimeter-Arbeit kaum durch die S-Kurve von West nach Ost zu manövrieren. Sattelschlepper sieht er aufgrund eines anderen Fahrverhaltens als eigentlich weniger haarig an. Dennoch: „Wenn ein Fahrer nicht so fit ist und falsch anfährt, muss er länger rangieren.“ Die Behelfsbrücke wäre damit für den restlichen Verkehr dicht – und binnen kürzester Zeit stünden zahlreiche Autos Stoßstange an Stoßstange in einem langen Rückstau.

Doch wie kann so eine, für Außenstehende wie ein Schildbürger-Fauxpas wirkende, Fehlplanung überhaupt passieren? „Wir haben alle Szenarien mit unseren Programmen durchgespielt“, beteuerte Abenthum. Das Problem: Der Computer-Fahrer sei ein idealisierter Zeitgenosse, der sich bis auf wenige Zentimeter an ein Hindernis hin traue – eine Risikobereitschaft, die im echten Leben eben nicht jeder Lenker eines teuren Straßen-Giganten mitbringt.

„Wir suchen noch nach einer Lösung“, vermeldete Abenthum am Dienstagmorgen auf Anfrage unserer Zeitung. „Es ist noch alles am köcheln.“ Die zu diesem Zeitpunkt favorisierte Variante: Alle Fahrzeuge über zwölf Meter müssen, um vom West- ans Ostufer zu gelangen, großräumig umfahren. Doch auch hier drohen Hindernisse und Verzögerungen: Weil entsprechende Schilder erst anzufertigen wären und dafür selbst ohne Feiertage rund zwei Wochen einzuplanen wären, geriete der Zeitplan weiter ins Wanken.

ras

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