15 Jahre Bürgerstiftung Steingaden

Gern gesehene Unterstützung

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Max Georg von Eltz-Rübenach überreicht die Auszeichnung für die geleistete Arbeit an Anna und Alexander Mikutta.

Steingaden – „Wir haben mit großer Freude Geld ausgegeben“, konstatierte Max Georg von Eltz-Rübenach, der Vorsitzende des Stiftungsrates. Insgesamt förderte die Steingadener Bürgerstiftung im vergangenen Jahr 22 Projekte mit rund 17500 Euro. Sie feiert heuer das 15-jährige Bestehen.

Die Stiftung will sich allen Bürgern Steingadens in besonderer Weise verbunden fühlen. Sie möchte nach innen die Gemeinschaft stärken und mithelfen, die guten Werte aus der heimatlichen Geschichte und kulturellen Tradition sinnvoll für die Zukunft lebendig zu erhalten. Das hat sich die erste, in Bayern gegründete Bürgerstiftung auf die Fahnen geschrieben, wie Bürgermeister Xaver Wörle in seinen Worten nochmals betonte.

 Dafür wendet die Stiftung die Zinsen aus der Einlage auf, um Projekte im Ort zu fördern, wie etwa den Ankauf einer Piccolo-flöte aus Anlass des letztjährigen Musikfestes oder Bassnoten für die Gstanzlmusik. Aber auch die Jugendfeuerwehr kam in den Genuss einer Zuwendung, mit den beschafften Uniformen sähen die Jugendlichen schmuck aus, bemerkte Max Georg von Eltz-Rübenach, der Vorsitzende des Stiftungsrates, der den Rechenschaftsbericht für das vergangene Jahr lieferte. 

Auch die Gemeindechronik, die Bürgermeister Xaver Wörle fortschreibt, werde im Rahmen der Spenden unterstützt, so der Vorsitzende weiter, im vergangenen Jahr gab es immerhin zwei Ausgaben, 1992 und 1987. Auch für einen Spielplatz in Urspring gab es Gelder sowie für die Instandsetzung einer alten, mechanischen Krippe. Und die Steingadener Bergretter profitierten ebenfalls von der Geberlaune, sie erhielten Ausrüstung im Wert von rund 1000 Euro, in Summe mehr als 17000 Euro, die so genutzt wurden. 

 Abschließend überreichte Max Georg von Eltz-Rübenach dann noch eine Urkunde für die geleistete und geförderte Arbeit, das 22. Projekt. So hatte das Ehepaar Anna und Alexander Mikutta das alte, zum Kloster gehörende Komödien- und Gartenhaus saniert und wieder schön hergerichtet und lebt nun darin. 

 Der Grundstock, die Einlage der Bürgerstiftung beläuft sich auf eine knappe Million Euro, die an Zinsen rund 30000 Euro jährlich abwirft. Insgesamt wurden mehr als 200 Projekte mit rund 200000 Euro in den vergangenen Jahren seit Gründung der Stiftung 1998 gefördert. gau

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