ECP ist Tabellenführer

Gerade mal ein Drittel der 62 Saisonspiele in der Oberliga sind absolviert. Die erste Zwischenbilanz beim EC Peiting fällt aber überaus erfreulich aus. Nach dem mühevollen 4:3-Arbeitssieg nach Penaltyschießen beim EV Landsberg lieferte sich der ECP mit dem ESV Kaufbeuren einen hochklassigen Vergleich, den die Truppe von Trainer Leos Sulak mit 3:1 für sich entschied. Damit übernahmen die Peitinger auch die Tabellenführung.

„Auf diese Mannschaft können wir stolz sein“, strahlte Sulak nach dem hart erkämpften Sieg gegen Kaufbeuren. Die Ausgangslage im Derby vor der tollen Kulisse von 1500 Zuschauern war zunächst denkbar ungünstig. Der ECP, der ohne den gesperrten Zeck und den verletzten Kreuzer in die Partie ging, verlor nach vier Minuten auch noch Andreas Pufal. Der Verteidiger bekam nach einem Check gegen Oppolzer, der mit einer Kieferverletzung vom Eis musste, eine Spieldauerstrafe. Die anschließende fünfminütige Unterzahl überstand der ECP jedoch unbeschadet. In der Folge lieferten sich beide Teams einen temporeichen und packenden Vergleich mit mehreren Chancen auf beiden Seiten. Angesichts guter Defensivleistungen und starker Goalievorstellungen blieb die Torausbeute aber mager. Heftige Angriffe als Antwort Beim ECP kam zu Beginn des Mittelabschnitts noch Pech dazu, als Simon Barg (23.) die Stange traf. Mehr Glück hatte dagegen ESVK-Verteidiger Emil Ekblad (34.), der die Scheibe in Überzahl zum 0:1 (34.) in die Maschen beförderte. Die Hausherren antworteten auf den Rückstand mit heftigen Angriffen. Einen Schuss von Hubi Schöpf lenkte schließlich Klaus Müller (37.) zum 1:1 ins Tor. Im letzten Durchgang brachte Lubor Dibelka (46.) die Peitinger mit einem Abstaubertor in Führung. Die Partie blieb danach spannend. Beide Teams ließen Riesenchancen aus. Barg, der zuvor erneut den Pfosten traf, machte mit dem 3:1 (60.) ins verwaiste Kaufbeurer Tor den Sieg aber perfekt. Zwei Tage zuvor tat sich der ECP in Landsberg überaus schwer. „Der EVL war giftig und überaus motiviert“, meinte Sulak. Das ausgeglichene erste Drittel blieb zunächst torlos. Nach einem nicht gegebenen Schlittschuhtor der Hausherren brachte Daniel Huhn (30.) die Lechstädter bei zwei Mann Überzahl in Führung. Noch in Unterzahl glich Schöpf (32.) aber wieder aus. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Kreuzer (32.) schoss den ECP zuerst in Front. Zientek (35.) stellte wenig später auf 2:2. Mit einem weiteren Unterzahltreffer brachte Dibelka (45.) die Gäste im letzten Drittel wieder nach vorne. „Danach versäumten wir es, nachzulegen“, grummelte Sulak. Stattdessen schafften die Landsberger 25 Sekunden vor dem Ende, bereits ohne Torhüter, durch Barthel den 3:3-Ausgleich. In der Verlängerung tat sich wenig. Das Penaltyschießen entschied der ECP aber für sich. Am Freitag, 21. November, empfängt der ECP nun die Deggendorfer. Am Sonntag, 23. November, kommt es in Rosenheim zum Gipfeltreffen.

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