Sprengkommando im Einsatz

Taucher finden Granaten im Lech

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Symbolfoto.

Schongau - Taucher einer Privatfirma, die am Donnerstagvormittag das Fundament der Kanalbrücke an der Peitinger Straße überprüften, haben auf dem Grund des Lechkanals mehrere Granaten gefunden.

 Daraufhin wurden die Arbeiten unterbrochen und Spezialisten des Sprengkommandos verständigt. Aufgrund der von den Tauchern gefertigten Bilder konnte eine Gefährdung der Bevölkerung ausgeschlossen werden.

Um 10 Uhr begannen Taucher der Bereitschaftspolizei mit der Lokalisierung der Fundgranaten. Anschließend wurden diese von Beamten der technischen Sondergruppe in Zusammenarbeit mit dem Sprengkommando aus etwa Drei Meter Wassertiefe geborgen. Bei der Begutachtung durch die Spezialisten stellte sich bereits vor der Bergung heraus, dass die Granaten nicht mehr gefährlich waren.

Insgesamt wurden vier Granaten vom Kaliber 76 Milimeter geborgen. Diese lagen bereits seit einigen Jahrzehnten im Wasser, waren aber noch in einem verhältnismäßig guten Zustand. Die Granaten werden nun durch das Sprengkommando ordnungsgemäß entsorgt.

Während der Bergung musste die Verbindungsstraße nach Peiting vorsorglich für ca. eine halbe Stunde für den Verkehr gesperrt werden.

chpe

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