»Schwieriger« Bauabschnitt

Teilausbau der Hohenpeißenberger Bergstraße startet am Montag

Auf dem oberen Parkplatz auf dem Hohen Peißenberg geht es bereits am Montag los. Andreas Lenker vom Staatlichen Bauamt (rechts) verwies Matthias Brugger (stellvertretender Kreiskämmerer), Bürgermeister Thomas Dorsch, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Michael und Pascal Fischer von der Gaststätte, Stefan Fischer (kommunales Bauamt) und Günter Weinmann von der gleichnamigen Elektrofirma (v. links) beim Pressetermin auf die dortigen Schäden.
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Auf dem oberen Parkplatz auf dem Hohen Peißenberg geht es bereits am Montag los. Andreas Lenker vom Staatlichen Bauamt (rechts) verwies Matthias Brugger (stellvertretender Kreiskämmerer), Bürgermeister Thomas Dorsch, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Michael und Pascal Fischer von der Gaststätte, Stefan Fischer (kommunales Bauamt) und Günter Weinmann von der gleichnamigen Elektrofirma (v. links) beim Pressetermin auf die dortigen Schäden.
  • vonAstrid Neumann
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Hohenpeißenberg – Auf Anwohner und Ausflügler des Hohen Peißenberg kommen schwierige Monate zu. Der zweite Bauabschnitt der Bergstraße wird nun in Angriff genommen. Sofern die Witterung es zulässt, starten die Arbeiten am kommenden Montag und werden voraussichtlich bis Ende Oktober andauern. Der Teilausbau ist mit rund 1,5 Millionen Euro veranschlagt.

Der untere Teil der Kreisstraße WM 22 ist bereits fertiggestellt. Nun folgt der zweite und schwierigste Bauabschnitt, der sich quasi vom Orts­ende bis hinauf auf den Bayerischen Rigi erstreckt. „Wir freuen uns, dass es nach langer Planung jetzt losgehen kann“, so Andreas Lenker, der beim Staatlichen Bauamt die Abteilung für Straßenbau im Landkreis Weilheim-Schongau leitet, beim Pressetermin am Dienstag. Die Maßnahme, die rund 1,5 Millionen Euro kosten wird, wird vom Landkreis finanziert.

Hauptziel der Bauarbeiten ist es, die Entwässerungsgräben am Straßenrand zu erneuern und teilweise zu verrohren, so Lenker weiter. Im Zuge dessen wird die Fahrbahn komplett neu asphaltiert. Gerade die Abwasser-Situation sei dringend, ergänzt Land­rätin Andrea Jochner-Weiß. Diese sei bei Hochwasser oder Starkregenereignissen im Ort stark in den Fokus gerückt.

Besonders schwierig mache die Baustelle, dass es sich bei der Bergstraße um eine Sackgasse handelt, so Lenker. Die meiste Zeit über werde man deshalb mit einer Ampelschaltung arbeiten müssen, die die Autofahrer zu jeder vollen Stunde auf den Berg und wieder hinunter lässt. Das soll tagsüber von Montag bis Freitagmittag so praktiziert werden.

Arbeiten, die eine Vollsperrung erforderlich machen, wie Asphaltierungsarbeiten oder Herstellen von Rohrquerungen werden laut Lenker auf den Zeitraum von Montag bis Mittwoch beschränkt. Nachts von 17.30 Uhr bis 7 Uhr erfolgen halbseitige Sperrungen mit Ampelregelung. Über nächtliche Vollsperrungen soll rechtzeitig informiert werden. An den Wochenenden wird wieder auf Ampelregelung gesetzt. Die Fußwege auf den Berg sind nicht betroffen.

Diese besonderen Maßnahmen tragen zu der vergleichsweise langen Bauzeit bei. Gestartet wird am kommenden Montag am oberen Parkplatz. Hier habe sich der Wirt der Gaststätte „Bayerischer Rigi“ dankenswerter Weise dazu bereit erklärt, diesen gleich mit zu sanieren. Lenker hofft, dass die Arbeiten am Parkplatz nach Ostern abgeschlossen sein werden. Dann erfolgen die Bauarbeiten von unten den Berg hinauf. Die Fertigstellung ist für Ende Oktober anvisiert.

„Nach schweißtreibenden Diskussionen“ freut sich Hohenpeißenbergs Bürgermeister Thomas Dorsch, dass die Maßnahme an der „überregional bedeutenden Kreisstraße“ nun losgehen kann und bedankte sich dafür bei Land­rätin Andrea Jochner-Weiß stellvertretend für den Landkreis sowie den Kreistag. Zudem zeigte sich Dorsch erfreut darüber, dass mit der Firma „Strommer“ aus Schongau ein regionaler Betrieb für die Sanierungsarbeiten gewonnen werden konnte.

Astrid Neumann

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