6. Pfaffenwinkel Classic

Großer Spaß unter sengender Sonne

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Auf dem Schongauer Marienplatz war an beiden Tagen das Ziel für die Teilnehmer der Paffenwinkel Classic, wie hier des Triumphs, den Fritz Holzhey steuerte.

Peiting – Cabrio fahren ist im Sommer eine feine Sache. Bei Hitzerekorden wie am vergangenen Wochenende ist das Freiluftvergnügen aber etwas eingeschränkt. Das mussten auch die zahlreichen Teilnehmer in offenen Autos bei der 6. „Pfaffenwinkel Classic“, der Oldtimerrallye rund um Peiting und Schongau eingestehen.

 Ihre Mitstreiter unter den 98 gestarteten Teams, die in geschlossenen Fahrzeugen unterwegs waren, erwischte es zum Teil aber noch schlimmer. Um den Motor ihrer betagten Karossen nicht zu überhitzen, mussten sie bei 40 Grad im Auto auch noch die Heizung einschalten. 

Trotz des Sauna-Erlebnisses zeigten sich die zum Teil weitgereisten Oldtimerfans von der Rallye begeistert. „Die Streckenführung war eine Schau“, war nach dem Zieleinlauf auf dem Marienplatz in Schongau zu hören. „Alles war sehr gut organisiert“, gab es auch viel Lob für das rund 100-köpfige Helferteam um Organisator Alois Mühlegger, das für den reibungslosen Ablauf der zweitägigen sportiven Orientierungsfahrt sorgte. 

Am ersten Tag galt es für die auf Hochglanz polierten Fahrzeuge, einige bekamen noch kurz vor dem Start eine liebevolle Politur verpasst, nach dem Start auf dem Peitinger Hauptplatz, auf Nebenstrecken den richtigen Weg über Altenstadt nach Landsberg und zurück zum Ziel nach Schongau zu finden. 

6. Pfaffenwinkel Classic - Die Bilder

Dafür bekamen die Teilnehmer ein von Mühlegger in wochenlanger Arbeit erstelltes „Roadbook“ in die Hand gedrückt, in dem unter anderem der Streckenverlauf mittels „Chinesen“, dabei wird die Fahrtstrecke schematisch aus der Vogelperspektive dargestellt, zu ersehen war. 

Deren richtige Entzifferung hatte aber auch seine Tücken. „Wir haben eine Durchgangskontrolle von der falschen Seite angefahren“, verriet eine Starterpaar, das dennoch wie alle anderen Teilnehmer großen Spaß bei der Mischung aus Orientierung, Sport und Kultur hatte. 

Für letzteres sorgten die zahlreichen historischen Bauten und Orte, an denen die Rallye vorbeiführte. Am zweiten Tag ging es beispielsweise nach Füssen, in der Altstadt wurden die Fahrzeuge, wie schon davor in Peiting und Schongau, von den Moderatoren Simon Fritzenschaft und Georg Ruhland ausführlich den zahlreichen Besuchern vorgestellt. „Ein sehr schönes Auto“, gab es von den interessierten Zaungästen immer wieder zu hören.

Schließlich machten einige Raritäten, wie ein englischer „Alvis Firefly“ aus dem Jahre 1933 oder ein nur um vier Jahre jüngerer „Lagonda Rapier“, bei der Pfaffenwinkel Classic mit. Ganz Europa war bei den Fahrzeugen vertreten. Triumph, ebenfalls aus England, Ferrari und Alfa Romeos aus Italien. Porsche und Mercedes aus Deutschland sorgten für strahlende Gesichter bei den Autofans an der rund 250 Kilometer langen Strecke. „Wir kommen wieder“, versprachen die Meisten, dass sie bei der nächsten Classic im Jahr 2017 auch wieder dabei sein werden. 

Schließlich machten einige Raritäten, wie ein englischer „Alvis Firefly“ aus dem Jahre 1933 oder ein nur um vier Jahre jüngerer „Lagonda Rapier“, bei der Pfaffenwinkel Classic mit. Ganz Europa war bei den Fahrzeugen vertreten. Triumph, ebenfalls aus England, Ferrari und Alfa Romeos aus Italien. Porsche und Mercedes aus Deutschland sorgten für strahlende Gesichter bei den Autofans an der rund 250 Kilometer langen Strecke. „Wir kommen wieder“, versprachen die Meisten, dass sie bei der nächsten Classic im Jahr 2017 auch wieder dabei sein werden. 

Freuen durfte sich am Ende auch der Hospizverein Pfaffenwinkel, dem der Reinerlös des vom Lions-Club veranstalteten „Grand Prix von Peiting“ zu Gute kam.

Roland Halmel

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