"Opern auf Bayrisch" im Januar

"Kultur für Jedermann"

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Die bekannten bayrischen Schauspieler Gerd Anthoff, Conny Glogger und Michael Lerchenberg (v. links) kommen mit den „Opern auf Bayrisch“ am 21. Januar in die Lechstadt.

Schongau – Zum zweiten Mal holt der Theaterstadl Schongau die „Opern auf Bayrisch“ in die Lechstadt. Am 21. Januar um 19 Uhr kommen die bekannten bayerischen Schauspieler Gerd Anthoff, Conny Glogger und Michael Lerchenberg gemeinsam mit einem Musikensemble und drei Opern im Gepäck ins Jakob-Pfeiffer-Haus.

Da gibt es Opern wie „Die Meistersinger von Miesbach“ mit dem Untertitel „Wia da Oberförster Stolz den Stadtschreiber Beck ausgstocha hat“ oder „Der Lohengrin von Wolfratshausen – Weil d‘Weiber oiwei ois wißn müaßn“. Autor Peter Schallweg hat für die „Opern auf Bayrisch“ den Inhalt weltbekannter und beliebter Opern in Mundartverse gegossen und die Szenerie ins Bayrische Land verlegt. Die Musik dazu stammt aus der Feder von Friedrich Mayer und Rolf Wilhelm, die in das Opern-Original auf charmante Art und Weise auch alpenländische und bajuwarische Klänge einfließen lassen.

Musikalisch begleitet werden die drei Schauspieler von dem Ensemble von Opern auf Bayrisch. Geleitet wird es von Dirigent Andreas Kowalewitz. Auch Percussionist Werner Hofmeister ist wieder mit dabei.

Nach Schongau bringt das Ensemble die Opern „Aida“ oder „Das Liebesdrama am Nil“, „Die Meistersinger von Miesbach“ und „Der Lohengrin von Wolfratshausen“ mit. Zwischen den Lesungen folgen immer wieder Musiksequenzen der Kapelle.

Vorstand des Theatervereins Schongau Peter Mahl ist in Kaufbeuren auf die Opern auf Bayrisch gestoßen und beschloss im Anschluss, das Ensemble auch in die Lechstadt zu holen. Im Januar 2016 war es schließlich so weit. In diesem Jahr war das Event in Weilheim zu Gast – es herrscht Gebietsschutz – im kommenden Januar ist wieder Schongau an der Reihe. „Wir wollen einfach Kultur für Jedermann anbieten“, sagt Mahl.

Im Vergleich zur Premiere bringt der Verein 20 Zuschauer mehr im Jakob-Pfeiffer-Saal unter. 2016 habe der Verein noch ein wenig draufzahlen müssen. Das hofft Mahl mit dem Verkauf von 400 Tickets und dem Zuschuss seiner Sponsoren nun vermeiden zu können. Der Kartenpreis liegt dabei konstant bei 29 Euro. Und: „Wir haben noch jede Menge Karten“, sagt der Theatervorstand. Tickets gibt es im Café Müller sowie direkt beim Verein über E-Mail an: theaterstadl.schongau@gmail.com oder direkt im Internet auf www.theaterstadl.jimdo.com.

Astrid Neumann

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