"Schwierige Bereiche"

Peitinger Moosbachkessel soll Bauland werden

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Die Gemeinde befasst sich mit der Änderung des Bebauungsplanes, damit im Moosbachkessel Grundstücke ausgewiesen werden können.

Peiting – Westlich der Füssener Straße und unterhalb der Bergstraße ist in Peiting der Moosbachkessel. Der Eigentümer der freien Flächen signalisiert, dass er das Grundstück für Bauland hergeben möchte. Die Problematik in diesem Quartier ist das Hangwasser.

Wenn man die Entwicklung von Bauland in Peiting langfristig betrachte und über einen Zeitraum von 20 bis 40 Jahren denke, dann „werden wir in schwierige Bereiche reingehen müssen“, bekundet Marktbaumeister Fabian Kreitl seine Meinung. Dazu zähle auch der Moosbachkessel.

Unabhängig von der Entscheidung, wie die gesamte freie Wiese entwickelt werde, plädiert Kreitl dafür, den Antrag des Eigentümers jetzt vorzuziehen. Somit könnten wenigstens im unteren Gelände nahe der Füssener Straße vorab Grundstücke ausgewiesen werden. Dort falle nur wenig Hangwasser an, fügte der Chef des Bauamtes hinzu.

Technisch sei das mit dem Hangwasser heutzutage in den Griff zu kriegen, meint Gemeinderat Herbert Salzmann. Aber man sollte darauf achten, dass wenig Regenwasser in die Peitnach abgeleitet wird, die 300 Meter weiter östlich fließt. Es sei zu überlegen, ob das Hangwasser im Moosbachkessel in der Wiese zurückgehalten werden könne. Eine Bebauung auf der freien Fläche sollte erst verwirklicht werden, wenn das Hochwasserschutzkonzept für die Peitnach steht. Das betont Gemeinderat Norbert Merk. Die Planungen dafür seien am Laufen; aber es seien auch Gespräche mit den Besitzern der Felder notwendig, informiert der bisherige Bürgermeister Michael Asam.

Im Fall des Moosbachkessels geht’s jetzt darum, in Verhandlungen einzusteigen. Eine grundsätzliche Entscheidung über die Bauland-Ausweisung im Moosbachkessel sei damit noch nicht verbunden. 

jj

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