Von Tür zu Tür

Segen bringen, Segen sein

+
Liebgewonnene Tradition: Auf den Besuch der Sternsinger an der Wohnungstüre freuen sich viele Menschen in Schongau.

Schongau – Seit Donnerstag sind sie unterwegs, am morgigen Sonntag ist schon wieder Schluss – und an vielen Türstöcken ein Update erfolgt: Denn waren die Sternsinger zu Gast, ziert wie jedes Jahr ihr bekanntes Kreidekürzel „20 * C + M + B * 17“ den Wohnungseingang. „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“. Daneben sammeln die Jungen und Mädchen Spenden für notleidende Kinder auf der ganzen Welt.

Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern machen sich die Sternsinger aus der Schongauer Pfarreiengemeinschaft auf den Weg. Insgesamt rund 60 Kinder schlüpfen heuer in ihre Kostüme, um für den guten Zweck an den Haustüren zu klingeln.

„Die Teilnehmer freuen sich immer darauf“, sagt Monika Bommersbach. Sie organisiert das Sternsingerlaufen in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Dem pflichtet Mitstreiter Robert Huber von der Pfarrei Verklärung Christi bei: „Die Resonanz ist sehr gut, nur an kleineren Kindern mangelt es. Uns fehlt ein bisschen der Nachwuchs.“ Woran das liege, wisse er nicht. Denn die Kinder, die einmal dabei waren, kämen immer wieder. Auch, weil sie sähen, dass die Spenden ankämen und etwas bewirken würden.

Für die Organisation „Mavuno“, die unter anderem Schulen in Tansania errichtet, sammelt seine Pfarrei. Für ein Projekt des Kindermissionswerks, das sich für die Wasserversorgung in Kenia einsetzt, die Freiwilligen von Mariä Himmelfahrt.

Den Schlusspunkt der diesjährigen Sternsingeraktion setzt dann der Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr in der Kirche Verklärung Christi. Wann die Sternsinger zu Ihnen kommen, finden Sie im Internet unter der Adresse www.pg-schongau.de. 

ras

Auch interessant

Meistgelesen

Weniger Deich, mehr Wildnis für die Ammer
Weniger Deich, mehr Wildnis für die Ammer
In großen Schritten zum Dorfladen
In großen Schritten zum Dorfladen
Von Urnen, Stelen und Bäumen
Von Urnen, Stelen und Bäumen
Kopfstoß statt Faustschlag
Kopfstoß statt Faustschlag

Kommentare