Gedenken an den Mauerfall

40. Traditionsritt in der Lechstadt zu Ehren des Heiligen Leonhard

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Ross und Reiter holten sich am Samstag den Segen von Pfarrer Norbert Marxer ab.
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Ross und Reiter holten sich am Samstag den Segen von Pfarrer Norbert Marxer ab.

Schongau – Es ist gelebte und geliebte Tradition. Das Wort Leonhardiritt klingt wie eine Zauberformel für alle Pferdebegeisterten. In der Lechstadt wurde dieser zu Ehren des Heiligen Leonhard veranstaltete Brauch in diesem Jahr zum 40. Mal veranstaltet. Und die Begeisterung dafür hat sich in all den Jahren enorm gesteigert.

Damals anno 1979 hat Josef Reßle († 2014) nach einer langen Durststrecke dem Leonhardiritt wieder Leben eingehaucht. Der „Edle von Dornau“ hat damals mit gerade mal vier Rössern den Grundstein gelegt, am ersten Samstag im November miteinander diesen Tag zu begehen, um dem Heiligen Leonhard zu gedenken. Natürlich hoch zu Ross oder ein Stockwerk tiefer in einer Kutsche.

Kaum vernehmen die Zuschauer am Frauentor das Hufgeklapper, sind alle Augen auf das Tor gerichtet. Den Zug führt Franz Reßle jun. als Kreuzträger an, gefolgt von den drei Vorreitern Tobias Linder, Thitikorn Pramchuen und Diakon Hans Steinhilber. Während die verschiedenen Reitergruppen das Tor passieren, fädeln sich kurz dahinter die Kutschen und Wagen ein.

Der Gottesdienst unter freiem Himmel auf dem Bürgermeister Schaegger Platz wird gemeinsam zelebriert durch die beiden Pfarrer Norbert Marxer und Hartwig Obermüller. In seiner Predigt weist Marxer auf die vielen Darstellungen des Heiligen Leonhard mit Ketten hin. „Ketten sind ein Zeichen von Gefangentum, haben etwas Hartes und Schweres an sich. Wer festgemacht ist, kann nicht entrinnen“, so Marxer. Und „dieser fränkische Adelssohn setzte sich für die Gefangenen ein“. Leonhard war der Patron der Gefangenen, lange bevor er der Schutzheilige für das Vieh wurde. Dabei erinnerte Marxer am Jahrestag des Mauerfalls an die Menschen, die durch das DDR-System ihre Freiheit verloren. 

Hans-Helmut Herold

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