Tragischer Unfall in der Ammer - Tödlicher Ausgang für 70-Jährigen bei Kajakausflug

Nahe der Echelsbacher Brücke konnten die Retter einem verunglückten Kajakfahrer nicht mehr helfen. Der 70-Jährige starb an der Unglücksstelle. Foto: Herold

Kurz nach 13 Uhr ging am Sonntag der Notruf bei der Rettungsleitstelle ein. Doch trotz des schnellen Einsatzes von Wasserwacht, Feuerwehr, Bergwacht, Polizei, Sanitätern und Notarzt konnte der gekenterte Kajakfahrer nur noch tot geborgen werden.

Ein Kajakfahrer setzte den Notruf ab und meldete, dass er einen leblosen Körper auf Höhe der Soier Mühle bei Bad Bayersoien gesehen habe. In der Nähe der Echelsbacherbrücke gelang es ihm dann, gemeinsam mit drei Personen aus seiner Gruppe, den 70-Jährigen ans Ufer zu bringen. Bis zum Eintreffen der Rettungsdienste reanimierten die Anwesenden den Mann aus dem Raum Odenwald selbst. Doch auch die weitergeführten Maßnahmen der Helfer brachten keinen Erfolg – der Mann verstarb an der Unfallstelle. Die Leiche konnte mithilfe eines Hubschraubers geborgen werden. Kurzzeitige Verwirrung stiftete ein leeres Boot, das an den Einsatzkräften vorbeitrieb. Da diese nicht wussten, wie viele Kajakfahrer tatsächlich gekentert waren, mussten sie davon ausgehen, dass sich weitere Personen im Wasser befinden. Die Verfolgung durch die Strömungsrettungstruppe der Wasserwacht Grainau wurde zurückgehalten, denn durch das Hochwasser wären die Helfer zu sehr gefährdet worden. Schnell wurde klar, dass es sich lediglich um ein losgerissenes Boot handelte und alle weiteren Personen, die sich im reißenden Fluss befanden, es inzwischen ans Ufer geschafft hatten. Die unterkühlten Sportler konnten sich nach der Rettungsaktion im Feuerwehrhaus in Rottenbuch aufwärmen. Dort wurden sie, wie auch die Ehefrau des Toten, von einem Seelsorger betreut.

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