Notfallübung in Schongau

"Maximale Herausforderung und professionelle Zusammenarbeit"

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Tritt ein Großalarm ein, muss ein Rädchen ins andere greifen. Mit dem Ablauf der Notfallübung am vergangenen Wochenende sind die Verantwortlichen zufrieden.

Schongau – Es gibt Situationen, die man nie erleben möchte. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass schreckliche Unfälle Rettungskräften alles abverlangen. Um ihr Zusammenspiel zu üben und das Personal des Krankenhauses vorzubereiten, stand am vergangenen Wochenende in Schongau eine große Übung mit über 300 Beteiligten an.

Katastrophenschutz, die Feuerwehren aus Schongau, Altenstadt, Hohenfurch, Peiting, Herzogsägmühle, fünf Notärzte, die Rettungskräfte des BRK sowie Notfallseelsorger und das Kriseninterventionsteam bildeten das Kontingent am Unfallort. Das Krankenhaus selbst setzte seine eigenen Kräfte ein. Mehr als zehn Ärzte sowie 26 Pflegekräfte nahmen den Notfalldienst für die Übung auf, weiteres Personal für den OP und die Notaufnahme wurden aus dem Frei geholt. Fast ein Jahr hatte die Vorbereitungszeit gedauert. Interne Notfallübungen und Feuerwehrübungen finden regelmäßig im Krankenhaus statt. Eine solche Großübung jedoch hatte es bis dato noch nicht gegeben.

Schon in den frühen Morgenstunden mussten die 80 Komparsen geschminkt und präpariert werden. Tags zuvor wurden auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes die Fahrzeuge auf ihre Positionen gebracht. Alles sollte echt aussehen, wenn die Rettungskräfte auf folgende Szenerie treffen: Ein mit 80 Personen besetzter Schulbus fährt auf ein defektes Baufahrzeug auf. Vier nachfolgende Autos können nicht mehr bremsen, krachen ineinander und verkeilen sich. Das absolute Chaos.

Es wird Großalarm gegeben, genau sechs Minuten später treffen der Kommandant der Feuerwehr Schongau sowie der Einsatzleitwagen ein. Rettungstransportwagen des BRK folgen. Eine Minute später melden sich die ersten Notärzte.

Über 300 Beteiligte proben in Schongau den Ernstfall

Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
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Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
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Ein Schulbus kracht in ein Baufahrzeug, dahinter stoßen weitere Autos ineinander. Den Einsatzkräften auf dem Gelände der Strumpffabrik Hanes bot sich ein Bild des Schreckens – Gott sei Dank nur zu Übungszwecken. © Herold
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Während die Schongauer Wehr beginnt, die vier Wagen zu trennen und mit Spreizern zu öffnen, versuchen die Hohenfurcher und Peitinger, in den Schulbus zu kommen. Jugendliche sind dort eingeklemmt oder liegen auf dem Hauptgang.

„Alle, die laufen können, hierhin“, gellt die Aufforderung von Notarzt Cornelius Pahl über den Platz. Aus der anderen Richtung schreit Kollege Jiri Faltis, dass er einen Herzinfarkt zu behandeln habe. Und Notärztin Susanne Sailer stellt bei einer Schülerin ein schweres Schädelhirntrauma fest. „Die Schutzreflexe sind nicht mehr so toll, wir intubieren.“ Daneben ackert ihre Kollegin bei einer Reanimaton. „Wenn er nach der zweiten Adrenalin asystol bleibt, hören wir auf.“ Alles läuft wie im Ernstfall, jeder Verletzte wird registriert und in drei Kategorien eingeteilt. Höchste Anforderung an die Notärzte.

Die ersten Schaulustigen hängen am Schutzzaun, zücken ihre Handys. Polizei und Feuerwehrsperren ab. Trotzdem gelingt es immer wieder Personen, vorzudringen. Eine Mutter, die ihr Kind sucht, bekommt einen Schock und dreht durch. Aus den Autos werden sechs Leichen geborgen. Die Notfallseelsorge und das Kriseninterventionsteam sind jetzt gefragt.

Im Krankenhaus treffen die ersten Schwerverletzten ein. Der Ärztliche Direktor Dr. Wilhelm Fischer und Pflegedirektorin Anne Ertel arbeiten in der Einsatzleitung Hand in Hand. In allen drei OP-Sälen und den drei Schockräumen herrscht Hochbetrieb. Ein Journalist, der sich Zutritt in einen der Schockräume verschafft, wird festgenommen. Dr. Thomas Löffler muss bekannt geben, dass ein Kind es „nicht geschafft hat“.

Fast drei Stunden dauert die Übung. „Wenn du die Schreie hörst und voll am arbeiten bist, kannst Du nach einer gewissen Zeit nicht mehr wahrnehmen, dass es eine Übung ist“, gibt einer der erschöpften Retter zu. Und was sagen die Verantwortlichen? „Eine absolut gelungene Übung“, zieht Schongaus Polizeichef Herbert Kieweg sein Fazit. „Sehr realistisch gelaufen“, sieht es Dr. Thomas Löffler ebenso wie Kollege Dr. Wilhelm Fischer: „Maximale Herausforderung und professionelle Zusammenarbeit.“ 

Hans-Helmut Herold

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