Planung nochmals "rausziehen"

Kreisel gegen komplizierte Kreuzung?

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Die Kreuzung an der Münchner Straße, wo die Sandgrubenstraße (links) und die Birkenriedstraße (unten links) einmünden.

Peiting – „Da müssen wir uns was einfallen lassen.“ Diesen Satz bezieht Gemeinderat Herbert Salzmann (SPD) auf die komplizierte Situation an der Kreuzung im Osten Peitings, wo die Sandgrubenstraße und die Birkenriedstraße nahe des Lidl-Verbrauchermarktes in die Münchner Straße einmünden.

Insbesondere für Kinder, die auf dem Weg zur Schule sind, stelle die breite Münchner Straße einen Gefahrenpunkt dar. Allerdings befindet sich dort eine Fußgängerampel. Im Bereich Sandgrube gebe es noch mehrere Grundstücke, wo eine Bebauung mit Mehrfamilienhäusern möglich sei, ergänzte Salzmann. Dadurch sei künftig mit mehr Autos und Fußgängern an der komplizierten Kreuzung zu rechnen.

Peter Ostenrieder (CSU) erinnerte im Bau- und Umweltausschuss daran, dass man schon eine fertige Planung für einen Kreisverkehr habe. Die sei zu Zeiten des früheren Marktbaumeisters Christian Kusch vor mehr als zwölf Jahren erstellt worden. Der Plan müsse irgendwo im Bauamt in der Schublade liegen. „Bitte rausziehen, ich möchte die nochmals sehen“, war der Wunsch Ostenrieders. Er zeigte sich überzeugt, dass der Kreisel dort „auch heute noch umgesetzt werden könnte.“

Bevor es zu dieser Diskussion kam, gab der neue Leiter des Marktbauamts, Fabian Kreitl, diese Erklärung: Die Gemeinde erhält von einem Bauherrn, der ein langes Grundstück an der Ecke Münchner Straße/Sandgrubenstraße hat, kostenlos 50 Quadratmeter Grund dafür, dass die Straße mitsamt Gehweg verbreitert werden kann. Er sei froh, dass der Bauherr ein Einsehen hatte, kommentierte Bürgermeister Michael Asam.

Wegen der Verbreiterung kommt es dazu, dass der neue Besitzer des Grundstücks nur noch drei Meter Abstand bis zur Baugrenze einhalten muss. Bisher waren es vier Meter. Vorgesehen sind auf dem Grundstück nördlich der Münchner und östlich der Sandgruben­straße Mehrfamilienhäuser mit zwölf Wohneinheiten.

Johannes Jais

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