Ein Ende in Sicht?

Weiteres Teilstück der Hohenpeißenberger Ortsumfahrung fertig

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Es geht voran: Seit Montag ist endlich der nächste Meilenstein erreicht.

Hohenpeißenberg – Geht die Endlos-Saga rund um die Hohenpeißenberger Ortsumfahrung der B 472 tatsächlich auf ihre Zielgerade? Es sieht so aus, denn ab kommendem Montag rollt der Verkehr – zumindest auf einem weiteren fertiggestellten Teilstück. Derweil gehen die Arbeiten an mehreren anderen Stellen unvermindert weiter. In Hohenpeißenberg selbst wird die Ortsdurchfahrt auf Vordermann gebracht.

Der betreffende Abschnitt, der am Montagnachmittag freigegeben wird, beginnt an der Zufahrt nach Hohenbrand. Von Schongau aus kommend, wird der Verkehr bis zur neuen Anschlussstelle Hohenpeißenberg West auf der neuen Trasse geführt.

„Ist die gesamte Ortsumgehung befahrbar, wird in diesem Bereich ein 1,2 Kilometer langer Überholfahrstreifen in Fahrtrichtung Schongau über die Anschlussstelle Hohenpeißenberg West hinaus zur Verfügung stehen“, erklärt Andreas Lenker, zuständiger Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt in Weilheim. Bis zur Gesamtverkehrsfreigabe verhindern aber noch mobile Leitelemente seine Nutzung.

Ab Montag entfällt die Umleitung über die alte B 472 im Bereich von Hohenbrand, die zukünftig als Parallelweg zwischen Hohenpeißenberg und Peiting genutzt wird. „Dieser dient der Erschließung von Hohenbrand und der angrenzenden Flächen sowie dem landwirtschaftlichen Verkehr und Radfahrern“, so Lenker.

Vorher wird dieser Parallelweg aber noch ab 16 Uhr am Montag, 28. August, bis zum darauffolgenden Dienstagmorgen um 6 Uhr von der Anschlussstelle Peiting Ost bis Hohenbrand wegen Asphaltierungsarbeiten gesperrt. Gleichzeitig wird ab Montag, 18 Uhr, bis voraussichtlich Donnerstag, 31. August, um 6 Uhr die bestehende Zufahrt von der B 472 nach Hohenbrand zurückgebaut und der Bereich der Bundesstraße neu asphaltiert.

Parallel saniert das Staatliche Bauamt die Ortsdurchfahrt von Hohenpeißenberg an einzelnen Schadstellen. Dafür muss der Verkehr halbseitig gesperrt und mit einer Ampel geregelt werden. „Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten jeweils ausschließlich bei Nacht von zirka 18 Uhr bis 6 Uhr statt, legt Lenker dar.

Da die Arbeiten zum Teil witterungsabhängig seien – ein Thema, das den gesamten Bau der Ortsumfahrung maßgeblich begleitet – könne es kurzfristig aber zu Verschiebungen der Termine kommen. „Das Staatliche Bauamt bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die Arbeiten und die damit verbundenen Beeinträchtigungen.“

kb

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