Sanierung notwendig

Hang an der Umfahrung Hohenpeißenberg muss im Frühjahr stabilisiert werden

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Hier herrscht bald wieder Baustellenbetrieb. Bis dahin bleibt es bei der jetzigen Lösung: verengte Fahrbahn und zu vermindernde Geschwindigkeit.

Hohenpeißenberg – Die frisch aufgetragenen gelben Ummarkierungen zeugen davon, dass die Behelfs- erst einmal zur Dauerlösung wird. Auf der Umfahrung Hohenpeißenberg, dort, wo im Mai der Hang in Bewegung geriet, bleibt die Fahrbahn einstweilen verengt. Für die Verkehrs­teilnehmer gilt: Fuß vom Gas!

Ins Rutschen kamen die Erdmassen Ende Mai. Wie der damals starke Regen diese Wirkung entfalten konnte, war Gegenstand eines Gutachtens, das vergangene Woche seinen Abschluss fand. „Die geologischen Verhältnisse sind sehr komplex“, erklärt Eva Welker vom zuständigen Staatlichen Bauamt in Weilheim.

Die Kurzfassung: Die dort schnell entstehende Schichtnässe trifft auf wasserempfindlichen Moränenboden. Der eigentlich gar nicht so steile Hang tut sein Übriges dazu – der Boden rutscht. Dass das nicht früher auffiel, sieht Welker nicht als Versäumnis ihrer Behörde. „Das war nicht zu erwarten, in einem solchen Umfeld kann es aber nun mal zu Überraschungen kommen.“ Klar ist jetzt aber, dass saniert werden muss.

Wie genau, das wird noch ermittelt. Es gelte ein Konzept zu erstellen, schließlich kann der gefährdete Hang nicht beliebig mit schwerem Gerät belastet werden. Im Anschluss an eine Ausschreibung geht es los. Bis dahin bleibt alles beim derzeitigen Status Quo.

„Wir müssen bis Frühjahr warten“, erklärt Welker. Erst einmal müsse die nahende nasskalte Jahreszeit wieder vorbei sein. „Die Bausaison startet üblicherweise um Ostern herum.“ 

ras

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