Gepflastert – nicht geteert

Klarstellung im Altenstadter Gemeinderat zur Umgestaltung des Marienplatzes

Marienplatz Altenstadt Rathaus Baustelle
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Die Straße vor dem Altenstadter Rathaus (rechts) ist derzeit Baustelle. Der Straßenverlauf wird weiter nach links in Richtung Osten verschwenkt und die neue Fahrbahndecke gepflastert. In einem weiteren Schritt wird dann der noch in der Grünanlage südlich des Rathauses stehende Brunnen vor den Arkaden aufgestellt.

Altenstadt – Bei der zurück liegenden Sitzung des Gemeinderats nutzte Gremiumsmitglied Michael Dulisch die Gelegenheit, einige Erläuterungen zu den vor einigen Wochen begonnenen Baumaßnahmen zur Umgestaltung des Marienplatzes am Rathaus zu geben. 

Neben Dulischs Hinweis, dass der Umbau des Marienplatzes und die damit verbundene Erneuerung der Straße vor dem Rathaus und das ganze Umfeld die Gemeinde noch eine ganze Zeit lang beschäftigen werde, war ihm auch eine Richtigstellung zu einer – von anderer Stelle – ergangenen Ankündigung wichtig.

Er selbst sei von etlichen Bürgern angesprochen worden „weil in der Presse komplett Asphaltierung von dem Vorplatz gestanden hat“. Genau dies sei aber nicht erwünscht gewesen. Deshalb bleibe es auch nach wie vor dabei, dass der in Arbeit befindliche Straßenabschnitt bepflastert und nicht asphaltiert werde.

Dies bestätigte auch Bürgermeister Andreas Kögl nochmals. Nach Abschluss der Baumaßnahmen soll die Hegemonie der Straße der künftig gewünschten Atmosphäre eines Dorfplatzes gewichen sein.

Ergänzende Schilder?

Ratsmitglied Helmut Hornung gab zur aktuellen Verkehrssituation zu bedenken, dass die bedingt durch die Baumaßnahmen alternativ genutzten Nebenstraßen gegebenenfalls mit ergänzenden Verkehrsschildern zu versehen seien.

„Könnte man überlegen“ gab Andreas Kögl zu verstehen. Der Ausbau von Kanal und Wasser über den derzeitigen Baustellenbereich hinaus werde aber ohnehin schon absehbar weiteren Einfluss auf die Verkehrsführung nehmen.

Manfred Ellenberger

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