Nun doch keine Schließung zum Jahresende:

Hoerbiger-Umzug aus Peiting nach Altenstadt gestoppt

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Eigentlich hatte Hoerbiger geplant, seinen Peitinger Standort zum Jahresende nach Altenstadt zu verlagern. Die Corona-Krise habe aber ein Umdenken bewirkt, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Peiting/Altenstadt – Statt ihn zum Jahresende zu schließen, führt Hoerbiger den Standort Peiting nun doch weiter. Die geplante Verlagerung nach Altenstadt ist gestoppt. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.

Wenngleich Hoerbiger die Corona-Krise für sich als „bis jetzt sehr gut bewältigt“ bewertet, habe sie zu einem Umdenken geführt, erklärt Sprecher Jens Geisel. „Der Umzug der High-Tech Prüfstände aus dem Versuchszentrum der Antriebstechnik und Anlagen aus der Lehrwerkstatt erfordert Ressourcen, die Hoerbiger in Projekte mit höherer Bedeutung investieren möchte“, sagt Thomas Englmann, Leiter des Unternehmensbereichs Antriebstechnik und Standortleiter.

Erst im Mai 2019 hatte Hawe-Hydraulik den in Altenstadt befindlichen Teil der vormaligen Hoerbiger Automatisierungstechnik übernommen und dann im November mitgeteilt,diesen zum Jahresende 2020 nach Kaufbeuren zu verlagern. Im Januar plante Hoerbiger dann, die in Peiting untergebrachten Bereiche nach Altenstadt umzuziehen und so die freiwerdenden Räumlichkeiten zu nutzen. Wie geht es mit den nun freien Flächen in Altenstadt weiter? Das Standortkonzept für die Hoerbiger Flow Control bleibe trotz der nun getroffenen Entscheidung weiterhin bestehen, heißt es in der Pressemitteilung: Nach dem Auszug der Hawe-Hydraulik werde Hoerbiger den gesamten Standort Altenstadt übernehmen. „Wir prüfen gerade die Möglichkeiten, um die noch verfügbaren 2.000 Quadratmeter Hallenfläche an lokale Unternehmen unterzuvermieten“, erläutert Philipp Baldermann, Geschäftsführer der in Altenstadt ansässigen Hoerbiger Flow Control GmbH und Verantwortlicher für das Umzugsprojekt.

Mit der Verlagerung der Peitinger Bereiche hatte Hoerbiger noch im Januar Synergieeffekte angestrebt und vor allem die Aus- und Weiterbildung besser mit den Geschäftsbereichen verzahnen wollen. Eine „Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, erklärte Baldermann damals. Nun kommt es aufgrund von Corona anders.

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