Unangenehme Nord-Clubs

Peiting – Spiele gegen Nordclubs bleiben für den EC Peiting unangenehme Aufgaben: Gegen den Herner EV musste der ECP zweimal in Folge Nachsitzen. Vor heimischer Kulisse unterlag die Truppe von Trainer Leos Sulak mit 3:4 nach Verlängerung. Dafür revanchierten sich die Peitinger zwei Tage später im Rückspiel mit einem 6:5-Erfolg im Ruhrpott. Kuriosum am Rande: Beide Male brachte das gastgebende Team einen Vorsprung von zwei Toren nicht ins Ziel.

Das Heimspiel begann für den ECP nicht schlecht. Bei doppelter Überzahl markierte Milos Vavrusa (4.) die Führung. Wobei die Gäste mit ihrer harten Gangart gleich für Unmut bei den Peitingern sorgten. ECP-Geschäftsführer Peter Gast war hinterher überhaupt nicht zu bremsen. „Das war die unfairste Mannschaft, die ich in dieser Saison gesehen habe“, schimpfte er. Die Hausherren versäumten es in der Folge, die Herner für ihre rüden Attacken auch zu bestrafen, da sie ihre Chancen in Überzahl zu wenig nutzten. Zwischendurch sorgten die Gäste, die sich vor kurzen noch enorm verstärkt hatten, aber auch immer wieder für Gefahr. Erst im Mittelabschnitt stellte Gordon Borberg (36.) im Powerplay auf 2:0. Im Schlussdurchgang kamen die Herner aber immer stärker auf. In Unterzahl gelang Schenkel (49.) der Anschlusstreffer. Im Gegenzug stellte Borberg (50.) aber wieder den alten Abstand her. Der Vorsprung von zwei Toren erwies sich aber nicht als Ruhekissen. Im Schlussspurt drehten die Gäste noch einmal auf. Nach einem Bullygewinn traf Flache (55.) zum 2:3 und in Überzahl gelang Bader (59.) mit einem Schlagschuss der Ausgleich. In der Verlängerung übersah die ECP-Abwehr dann Asselin (63.) der am langen Pfosten zum Herner Siegtreffer einnetzte. „Ein Spiel so zu verlieren ist bitter“, ärgerte sich Sulak nach der Partie. In Herne legten die Peitinger erneut gut los. In Überzahl brachte Geburtstagskind Lubor Dibelka (4.) den ECP früh in Führung. In der Folge gerieten die Gäste immer mehr unter Druck. Asselin (15.) erzielte auch den Ausgleich. Kurz vor der ersten Pause brachte Benedikt Stenzel (20.) die Peitinger aber wieder in Führung. Im zweiten Durchgang lauerten die Gäste vor allem auf Konter. Die Hausherren bestimmten so über weite Strecken das Geschehen. Kosick (26.) gelang auch der Ausgleich. Wenig später schoss Rawlyk (27.) die Herner sogar in Front. Danach verhinderte Stefan Vajs im ECP-Kasten jedoch Schlimmeres. Sein Gegenüber Marc Dillmann musste sich im Anschluss aber geschlagen geben, als Martin Pfohmann (29.) freistehend zum 3:3 traf. Das Unentschieden brachten die Peitinger aber nicht in die Kabine, da erneut Kosick den vierten HEV-Treffer markierte. Die Herner dominierten auch zu Beginn des letzten Durchgangs das Spiel. Aber erst bei zwei Mann mehr auf dem Eis erzielte McNevan (53.) das 5:3. Der ECP gab sich dadurch nicht geschlagen. Vielmehr setzte er zum Schlussspurt an. Klaus Müller (54.) gelang auch der Anschlusstreffer und kurz vor dem Ende traf Simon Barg mit einem abgefälschten Schuss zum 5:5. In der anschließenden Verlängerung bekamen beide Teams Strafzeiten aufgebrummt. Diesmal erwies sich der ECP besser in der Verwertung von Überzahlchancen. Bei doppelter Überzahl schaffte Borberg (65.) den Peitinger Siegtreffer. „Das war ein sehr gutes Spiel von uns, nur haben wir ein paar dumme Strafen zu viel kassiert“, urteilte Sulak danach, um seinem Team bis Mittwoch frei zu geben. Am Freitag, 27. Februar, kommt Bad Nauheim zum ECP und Sonntag, 1. März, geht es nach Hannover.

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