Weil er das Tier mittig auf der Straße liegen ließ

Unbekannter verursacht vermeidbaren Wildunfall

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Nach dem Zusammenstoß kümmerte sich ein Unbekannter weder um das Tier, noch um die Unfallstelle. Ein später nachfolgender 24-Jähriger konnte nicht mehr ausweichen.

Rottenbuch – Weil er nach dem Zusammenstoß mit einem Reh einfach weiterfuhr, hat ein noch unbekannter Autofahrer am Freitagabend alles noch viel schlimmer gemacht. Denn wenig später fuhr ein weiterer Verkehrsteilnehmer gegen das mittig auf der Fahrbahn liegende Tier.

Es war gegen 19.30 Uhr, als ein 24-Jähriger aus Ainring mit seinem Wagen auf der B23 in Richtung Peiting unterwegs war. Dass auf Höhe des Weilers Krummengraben ein verletztes Reh auf der Fahrbahn lag, erkannte der junge Mann nicht mehr rechtzeitig, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Er überfuhr das Tier, das kurz zuvor von einem unbekannten Verkehrsteilnehmer nach einem Unfall liegen gelassen worden sein musste.

Am Fahrzeug des Ainringers entstand ein Sachschaden an der gesamten Fahrzeugfront in Höhe von zirka 10.000 Euro. Das Auto war nicht mehr fahrtauglich und musste abgeschleppt werden. Neben der Unfallflucht gegen den unbekannten Verkehrsteilnehmer wurden auch Anzeigen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet.

Die Schongauer Polizeiinspektion bittet um Hinweise und verdeutlicht, dass bei Unklarheit, ob ein Tier nach einem Wildunfall verletzt wurde oder auf der Fahrbahn liegt, in jedem Fall unverzüglich die nächstgelegene Polizeidienststelle zu informieren ist.

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