Neun Verletzte bei Unfall auf der B17

Ungebremst in den Stau

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Der Rettungshubschrauber brachte die Schwerverletzten ins Murnauer Krankenhaus.

Schongau – Eine Unachtsamkeit mit bösen Folgen: Am Donnerstagmittag ist ein 85-jähriger Autofahrer auf der Lechtalbrücke zwischen Peiting und Schongau ungebremst in einen Stau gerast, der sich vor einer roten Baustellen-Ampel gebildet hatte.

Am schlimmsten erwischte es eine Familie aus Unterammergau. Die beiden Eltern und ihre zwei Kinder, die im Wagen am Stauende saßen, wurden bei der Kollision erheblich verletzt und mussten mit dem Hubschrauber ins Unfallkrankenhaus Murnau gebracht werden. 

Durch die Wucht des Aufprall wurde das Auto der Unterammergauer auf den vor ihnen stehenden Wagen geschoben. Dessen Insassen, eine Familie mit zwei Kindern aus Düsseldorf, trugen leichte Verletzungen davon. Auch ihr Auto touchierte ein weiteres, jedoch ohne Folgen für die vier darin sitzenden Briten. Der Unfallverursacher selbst wurde nur leicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 26000 Euro.

An der Unfallstelle, die durch die Straßenmeisterei und die freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung abgesichert wurde, befand sich ein Großaufgebot an Rettungskräften und Feuerwehr. Die Bundesstraße 17 war nicht mehr passierbar, die Umleitung erfolgte durch Schongau und Peiting und führte dort ebenfalls zu erheblichen Stauungen.

chpe

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