Gekleckert statt geklotzt

Schlampige Markierungsarbeiten bei Kinsau

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Tröpfeleien statt gerader Kanten: Das Staatliche Bauamt ist unzufrieden mit dem Markierungsunternehmen.

Kinsau – Aufmerksamen Autofahrern ist es aufgefallen: Zwar ist die Baumaßnahme auf der B17 bei Kinsau, auf Höhe der Tankstelle, weit fortgeschritten, doch so richtig sauber gearbeitet scheinen die neuen Markierungen teilweise nicht. Das Staatliche Bauamt in Weilheim kennt das Problem und macht die beauftragte Firma dafür verantwortlich.

„Nein, das gehört so nicht“, sagt Julia Sander, beim Staatlichen Bauamt für den Straßenbau im Landkreis Landsberg zuständig, auf Anfrage des Kreisboten. „Wir sind nicht zufrieden.“ Denn die Randbereiche einiger Markierungen, die eigentlich in gerade Kanten gezogen sein sollten, scheinen eher hingetröpfelt als ordentlich aufgetragen. Dabei sei eben diese Markierung doch das i-Tüpfelchen der Maßnahme – weil vom Fahrer gut wahrnehmbar. „Schade für die anderen Baufirmen, die gut gearbeitet haben“, findet Sander.

Neu ist das Problem nicht. Weil mehrere Markierungsarbeiten im Rahmen eines größeren Pakets als Jahresauftrag an dieselbe Firma vergeben worden waren, sind ähnliche Mängel auch schon in Seestall aufgefallen. Sander vermutet, dass der eine Trupp in der Firma besser, der andere schlechter arbeitet. Teilweise habe man sich beim Staatlichen Bauamt auch über Unzuverlässigkeiten und Verzögerungen ärgern müssen. In Kinsau sei nun die Rechnung nach unten zu korrigieren oder seitens des Unternehmens nachzubessern – „das hat aber in Seestall schon nicht so funktioniert“, ärgert sich Sander.

Immerhin: Die Jahresausschreibung geht ihrem Ende zu und auch die Zusammenarbeit mit besagtem Unternehmen. „Zum Glück haben wir für die nächste Jahresausschreibung eine andere Firma.“ 

ras

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