Verdacht der Wilderei

Tierkadaverreste nahe der Schongauer Lechtalbrücke entdeckt

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Vor Ort stießen die Polizeibeamten auf die Hinterläufe und Fellreste eines getöteten Hirschs. Auch ein Reh hatten der oder die Wilderer erlegt und die Reste an der Lechtalbrücke abgelegt.

Schongau – Am Samstag gegen 19 Uhr ging bei der Schongauer Polizeiinspektion die Nachricht ein, dass Kadaverteile eines Hirschs und eines Rehs gefunden wurden. Im Wald an einer Forststraße nahe der Lechtalbrücke stießen die Beamten unter anderem auf abgetrennte Hinterläufe und Fellreste.

Die Zusammenarbeit mit einem Jäger ergab, dass das Reh erst am Morgen getötet worden war. Das Einschussloch einer großkalibrigen Waffe war festzustellen. „Es ist davon auszugehen, dass die Tiere nicht am Ablageort geschossen wurden“, schildert Polizeichef Herbert Kieweg. Er bittet um Hinweise. „Die Nähe zur Bundesstraße lässt vermuten, dass jemand nur kurz angehalten hat, um die Kadaverteile abzuladen.“

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