Schaden in Millionenhöhe

Großbrand in Rottenbuch

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Brandkatastrophe im Kloster Rottenbuch: Etwa 300 Einsatzkräfte waren am Dienstag vor Ort, um den Vollbrand des Dachstuhls unter Kontrolle zu bringen.

Rottenbuch – Ein verheerendes Feuer hat das Kloster Rottenbuch schwer beschädigt. Der Brand war am Dienstagabend ausgebrochen, knapp 300 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen an.

Gegen 18.50 Uhr erreichte der Alarm die Integrierte Leitstelle, bei Eintreffen der Wehren stand der Dachstuhl bereits im Vollbrand. Die Löscharbeiten liefen bis in den Mittwoch hi­nein. Die Anwohner wurden zwischenzeitlich aufgrund der starken Rauchentwicklung gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Am Mittwochvormittag rückte schweres Gerät an, um das obere Stockwerk kontrolliert abzureißen.

Die Brandursache ist unklar, die Untersuchungen gehen in alle Richtungen und dürften mehrere Tage in Anspruch nehmen. Ersten Erkenntnissen zufolge spricht nichts für eine vorsätzliche Brandstiftung.

An und im Kloster werden seit Jahren Umbauarbeiten durchgeführt. Auch deshalb fiel es zunächst schwer, die Schadenshöhe zu benennen. Ersten Einschätzungen nach ist von mehreren Millionen Euro auszugehen. Das Gebäude stand wegen Renovierungsarbeiten leer. Im November sollten die ersten Klassen der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Kinderpflege wieder einziehen, der gesamte Umzug der beiden Schulen war für Januar geplant.

Die Kriminalpolizeiinspektion bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 0881/6400.ras

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