Wie teuer die Flächen sind

Das kosten die Grundstücke am Peitinger Hochweg

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Am Hochweg werden Preise von 292 Euro pro Quadratmeter fällig.

Peiting – 292 Euro je Qua­dratmeter: Das ist der reguläre Preis, zu dem die Marktgemeinde Peiting die Grundstücke am Hochweg (Baugebiet Lexe) veräußert. Der ermäßigte Betrag ist mit einem Abschlag von 20 Prozent verbunden. Dann sind es 234 Euro je Quadratmeter.

Die Parzellen am Hochweg sind zwischen 610 und 660 Quadratmeter groß. Ein Grundstück am Kreisverkehr Wanderhofstraße hat eine besondere Größe mit einer Fläche von 1.100 Quadratmetern. Es kann für mehrere Einheiten genutzt werden. Je nach Parzellengröße könnten beim vergünstigten Erwerb (234 Euro) bis zu 35.000 Euro beim Erwerb des Bauplatzes eingespart werden.

Der verbilligte Bauplatzverkauf kommt im Ergebnis einer Subvention gleich. Doch kann die Gemeinde soziale Aspekte geltend machen, z.B. die Förderung junger Familien. Dabei spielen Einkommensgrenzen eine Rolle.

Die Gemeinde ist dabei berechtigt, aber auch verpflichtet, die bestimmungsgemäße Verwendung des Grundstücks sicherzustellen. Stichwörter dafür sind Wohnverpflichtung, Verfügungsbeschränkung, Wiederkaufsrecht.

Wie Geschäftsleiter Stefan Kort im Marktgemeinderat schilderte, wurde der Bodenrichtwert durch einen Sachverständigen ermittelt. Trotz des hohen Preises geht Kort davon aus: „Allzu viele ermäßigte Veräußerungen werden wir nicht mehr haben.“

Wichtig ist der Hinweis, dass sich der reguläre Preis von 292 Euro je Quadratmeter auf das unerschlossene Bauland bezieht. Da sind noch keine Kosten für Kanal, Wasser und Zuwegungen dabei. Allein daran lässt sich ablesen, wie auch im Bereich Peiting/Schongau/Altenstadt die Baulandpreise in den vergangenen Jahren angezogen haben.

Bei der Marktgemeinde Peiting sind 290 Interessenten für ein Grundstück vorgemerkt. Ob da alle ein festes Interesse haben, ist fraglich. Aber die Nachfrage ist bei weitem höher als das Angebot. 

jj

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