Für die Wiederherstellung

Verkehrsknotenpunkt Alpenstraße in Altenstadt soll erhalten bleiben

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Noch ist es das vertraute Bild. Aufgrund der Erschließung der Bauplätze und der hierfür erforderlichen Maßnahmen unmittelbar wird die Alpenstraße in Altenstadt in einer Länge von 195 Metern nahezu zerstört. Im Vordergrund die neu zu gestaltende Alpenstraßenkreuzung zur Schäfgasse und zur Jahnstraße.

Altenstadt – Ganz oben bei den Tagesordnungspunkten stand bei jüngsten Gemeinderatssitzung in Altenstadt das Ausbaukonzept für die Wiederherstellung der Alpenstraße im Teilbereich des Bebauungsplans „Westlich der Alpenstraße”. Aufgrund der Erschließung der Bauplätze und der hierfür erforderlichen Maßnahmen in einer Länge von 195 Metern unmittelbar neben der Alpenstraße wird diese in diesem Abschnitt nahezu zerstört und muss aus diesem Grund wieder hergestellt werden.

Bürgermeister Albert Hadersbeck hatte hierzu Bertram Mooser, den Geschäftsführer des mit Verkehrsplanung und Straßen- und Wegebau befassten in Kaufbeuren ansässigen Büros Mooser Ingenieure geladen. Das von diesem vorgestellte Konzept beinhaltete einerseits, dass zumindest der Gehweg erhalten bleiben soll. Da das jetzige Straßenbild durch zahlreiche im Verlauf der Straße parkende Autos geprägt ist legte er einen Plan zur Verbesserung der Verkehrssituation und auch der Verkehrssicherheit auf der neu herzustellenden Straße vor. Hierzu müsste diese unter anderem von der derzeit noch geraden Durchfahrt befreit und Einbuchtungen geschaffen werden, die auch mit kleinen Bäumen bzw. Stauden gepflanzt werden könnten.

Nach umfangreicher und bisweilen kontroverser Diskussion zu diesem Vorschlag verständigte sich der Gemeinderat bei einer Gegenstimme mehrheitlich darauf, dass mit Ausnahme einer Querungshilfe auf Höhe des Sportplatzes auf andere bauliche Maßnahmen verzichtet werden soll.

Auf dieser Grundlage wird ein auszuschreibendes Leistungsverzeichnis erstellt. Nach Festlegung auf eines der eingehenden Angebote soll dann möglichst im kommenden Frühjahr mit der Baumaßnahme begonnen werden.

Einig war sich der gesamte Gemeinderat bei der Neugestaltung der Alpenstraßenkreuzung zur Schäfgasse und Jahnstraße. Zwar ist die Umgestaltung in einen Minikreisverkehr aufgrund der Örtlichkeit nicht in möglich, gleich mehrere Querungshilfen sollen aber genügend Raum für Radfahrer und Fußgänger schaffen. Zusätzlich soll eine kleine Verkehrs­insel den Charakter der Kreuzung als Verkehrsknotenpunkt aufwerten.

Trotz der zahlreichen Veränderungen bleibt die künftige Kreuzung nach Hinweis von Bertram Mooser mit Blick auf die dort fahrenden landwirtschaftlichen Fahrzeuge auch nach der Umgestaltung für dreiachsige Gespanne gut befahrbar.

mel

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