Verkehrsstatistik 2017:

Weniger Unfälle, aber mehr Verletzte im Schongauer Land

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Fünf Menschen wurden bei diesem Crash im Juli nahe Wildsteig verletzt. Insgesamt erlitten im Jahr 2017 Personen im Altlandkreis bei Verkehrsunfällen gesundheitlichen Schaden.

Landkreis – Etwas weniger Unfälle, dafür jedoch mehr verletzte Personen – das ist die Bilanz der Polizeiinspektion Schongau, die nun ihre Verkehrsstatistik für das Jahr 2017 veröffentlicht hat. Insgesamt bewerten die Gesetzeshüter die Sicherheitslage in ihrem Bereich aber als „weiterhin positiv“.

Zu 1.216 Fällen, bei denen es im Straßenverkehr gescheppert hatte, rückten die Polizisten der Schongauer Inspektion 2017 aus. Das sind 14 Unfälle weniger als im Vorjahr.

Trotz dieser erfreulichen Entwicklung waren aber mehr Verletzte zu beklagen. Bei 219 Crashs erlitten 319 Personen Blessuren unterschiedlicher Schweregrade. Im Jahr zuvor waren es noch 297 Verletzte bei 222 Unfällen. Leider kam 2017 auch ein Mensch zu Tode (2016: zwei Tote).

Eine der Hauptursachen, wenn es krachte, blieb überhöhte beziehungsweise nicht-angepasste Geschwindigkeit. In 101 Fällen (2016: 146) registrierte die Polizei, dass die Fahrer vor einem Unfall zu fest aufs Gaspedal gedrückt hatten.

60 Mal mussten die Beamten feststellen, dass ein Lenker zu tief ins mit alkoholischen Getränken gefüllte Glas geschaut oder Drogen konsumiert hatte (2016: 59). Bei 22 Unfällen (2016: 23) mit sieben Verletzten (2016: 14) saß ein berauschter Fahrer am Steuer.

Unerfreulich ist auch, dass die Zahl der Fahrerfluchten von 233 auf 244 zunahm – und nur gut 30 Prozent der Übeltäter erwischt wurden.

ras

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