Viel Arbeit für Freundeskreis "Mariae Himmelfahrt"

134 Mitglieder zählt der Verein der Förderer der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt. Im Jahr 2008 erlebten sie allerhand, machte der Vorsitzende Helmut Hunger auf der Jahresversammlung deutlich. Dass die Förderer dennoch mit dem Vorstand zufrieden waren, machte sich anhand der Neuwahl der Führungsriege deutlich.

Die im Jakob-Pfeiffer-Haus anwesenden Mitglieder bestätigten Hunger in seinem Amt als Vereinsvorsitzender. Zu dessen Stellvertretern wählten sie Johann Wäsle. Als Schriftführerin ist Rita Nagel für den Förderverein der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt tätig. Schatzmeister ist Klaus Pühler. Zu den Beisitzern wurden Helmut Bosch und Helmut Schmidbauer gewählt. „Für die konstruktive Zusammenarbeit möchte ich mich bei allen Verwaltungsratsmitgliedern bedanken“, sagte Hunger seinen Vorstandskollegen. Im Jahr 2008 machte der Verein seinem Namen alle Ehre: 59575 Euro für das Chorgestühl mit Speisgitter, Denkmalpflege für 14518 Euro und 20000 Euro zur Unter- stützung für die Kirchenverwaltung gab der Verein aus. Mit Erfolg wurden 2008 die Restaurierung der Wangen im Kirchenschiff und der Beichtstühle abgeschlossen. Der Treppenaufgang zur Empore wartet noch auf die Fertigstellung. Teils erfreuliche, teils traurige Nachrichten hatte Hunger bezüglich der Mitgliederzahlen. Zwar kamen acht neue Förderer hinzu, doch verstarben zwei Mitglieder. Wer Gutes tun will, der muss sich auch engagieren. Das machten die Veranstaltungen aus dem Berichtsjahr deutlich. Eine Orgelnacht am Pfingstsonntag in der Stadtpfarrkirche, bei der der Förderverein im Pfarrhof Sekt und Orangensaft ausgeschenkt hatte und eine Kirchenführung am Patrozinium, geleitet vom Verwaltungsratsmitglied Helmut Schmidbauer. Wie schnell die Förderer sich einbringen, zeigte der Frauenbund. „Er hat aus dem Erlös der Kräuterbüschel am gleichen Tage die Restaurierung des Epitaphes direkt neben dem Eingang an der Nordseite unserer Stadtpfarrkirche mit den Kosten von 404,60 Euro übernommen“, lobte Hunger. Dieser Epitaph ist nun fertiggestellt. Insgesamt summieren sich die Kosten auf 1219 Euro, die vom Förderverein getragen wurden. „Die Stadt Schongau hat kulanter Weise die Kosten des Epitaphes an der Südseite von Augustin Stattmiller, einem ehemaligen Bürgermeister der Stadt Schongau, übernommen“, freute sich der Vorsitzende. Dieser Epitaph kostete etwa 4104 Euro. Doch damit ist die Arbeit der Förderer der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt nicht zu Ende. „ Auch wenn unsere Stadtpfarrkirche in einem schönen Glanz erscheint, gibt es immer noch genügend Aufgaben“, erinnerte Hunger. Weil Gönner und Förderer einer guten Sache wichtig sind, gratulierte Hunger auch dem Schirmherren des Vereines, Herzog Franz von Bayern, schriftlich zu dessen 75. Geburtstag. Daraufhin erhielt der Förderverein einen persönlichen schriftlichen Dank.

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