"Alles funkelt, alles glitzert"

Erfolgreiche 2. Schongauer Weinnacht

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Tanz, Gesang und Kabarett auf hohem Niveau bot die 2. Schongauer Weinnacht.
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Tanz, Gesang und Kabarett auf hohem Niveau bot die 2. Schongauer Weinnacht.
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Tanz, Gesang und Kabarett auf hohem Niveau bot die 2. Schongauer Weinnacht.

Schongau – Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hatte der SPD Ortsverein Schongau am vergangenen Freitag zum zweiten Mal die Pforten des Jakob-Pfeiffer-Hauses für die zweite Schongauer Wein-Nacht geöffnet. Wie im vergangenen Jahr waren neben den Schongauer Bürgern auch Gäste aus den umliegenden Gemeinden dazu eingeladen, an der heuer unter dem Motto „Alles funkelt, alles glitzert” stehenden Veranstaltung teilzunehmen.

Nach Einlass und Sektempfang ab 18 Uhr wartete das Organisationsteam um den Ortsvorsitzenden Daniel Blum eine Stunde später mit einer professionell entwickelten und in Szene gesetzten Abend-Show auf. Bevor Daniel Blum die gut 150 Gäste und dabei namentlich den Schongauer Bürgermeister Falk Sluyterman, die SPD-Fraktionschefin und Kreisvorsitzende Ilona Böse sowie auch den Ortsvorsitzenden der CSU Dr. Oliver Kellermann im nunmehr hundertsten Jubiläumsjahr der Schongauer SPD begrüßte, eröffnete er das Showprogramm mit einem Lied, in dem er Schongau mit den Worten „Du bist die schönste Stadt der Welt” besang.

Gleich zu Beginn musste Blum aber auch eingestehen, dass der ein oder andere Punkt im Abendprogramm aufgrund personeller Ausfälle auf der Kippe stand. Sein Mitspieler für die erste Kabarettdarbietung war krankheitsbedingt nicht erschienen und die eigentlich mit der Moderation betraute Esther Laue war ebenfalls ganz kurzfristig nicht mehr verfügbar.

Man konnte dem Organisationsteam nur bescheinigen, dass diese Schwierigkeiten sehr gut gelöst wurden. Zum einen übernahm die auch für andere Aufgaben zuständige Kerstin Hahn in Teilen den Moderatorenpart und bei der Aufführung des ersten Kabarettstückes sprang Regina Haugg ein, die im Verlauf des Abends ein weiteres Mal auf der Bühne stand.

Ein Abend für Genießer

Bereits mit der durchaus im positiven Sinne überschaubaren Karte mit ausgesuchten Weinen und auch Bieren, alkohol­freien Getränken sowie einer kleinen Speisenauswahl stand einem kurzweiligen Abend nichts mehr im Wege. Da gab es aber noch die Partyband Tohuwabohu, die es mit einem mitreißenden musikalischen Angebot an Rock-, Pop- und Gutelaunesongs sowie Ohrwürmern sehr gut verstand, die Anwesenden in immer wieder stattlicher Zahl auf die Tanzfläche zu locken.

Wurde einmal nicht getanzt, dann war Kabarett angesagt. Daniel Blum selbst schlüpfte beim ersten Stück „Ein Service, der es in sich hat” in die Rolle des Meister Düsentrieb, einem jungen und von sich überzeugten Elektromeister, der einen Reparaturservice führt. Als dann aber Schönweibi, gespielt von Regina Haugg, mit einer alten defekten Reiseschreibmaschine zwecks deren Reparatur zu ihm kommt, ist er mit seinem Latein sehr schnell am Ende: Eine alte Reiseschreibmaschine mit einer mechanischen Tastatur passt so gar nicht in die von Computern bestimmte Welt von Meister Düsentrieb. Und als die Dame gar fordert „Ich will, dass Sie mir mein ‚f‘ richten”, gelingt es ihm auch nicht, sie von den Vorzügen der neuen Technik und deren Möglichkeiten zu überzeugen.

Und zu späterer Stunde war es dann wieder Regina Haugg, die in der Rolle Conny Fähre in dem Kabarettstück „Das Wunder der Technik” zu überzeugen wusste. Darin war sie aber die mit der Zeit gehende Frau, die die neue Technik für sich entdeckt hat und im Gespräch mit ihrer Freundin Emma Ginär, gespielt von Ivette Filoni, aus dem Schwärmen, Erzählen und Erklären nicht mehr heraus kommt.

Allein die etwas schrille Kostümierung sorgte gleich zu Beginn der Aufführung für Amüsement bei den Gästen. Da Emma im Gegensatz zu Conny nicht viel von Computern und der Computersprache versteht, sorgte sie bei ihrem Auftritt für viel Kurzweil.

Danke sagen

Blum ließ es sich im Verlauf des Abends nicht nehmen, das Organisationsteam auf die Bühne zu bitten und einen symbolischen Preis zu überreichen. Wenn dieser auch nicht sehr wertvoll sei, wie er zugab, wolle er damit allen für die geleistete Arbeit für diesen Abend danken. Dennoch kam er nicht umhin, sich bei der Moderatoren-Challenge dem Erkennen von gesummten Liedern zu stellen. Werner Floßmann, Steffi Barnsteiner und Stefan Lisch waren es, die die über Kopfhörer gespielten Lieder mittels Summen zum Besten gaben. Das aber lief für Daniel Blum nicht so gut. Egal, ob gut oder schlecht gesummt, auch die zum Schluss so vorgetragene Bayernhymne erkannte er nicht, obwohl er mit dem Deutschlandlied recht nah dran war. Mit einem Tag als Helfer bei der Schongauer Tafel darf er sich nun auf einen wertvollen und sinnreichen Einsatz freuen.

Hervorragende Musik, tolle Tanzpräsentationen, lustiges Kabarett, das auch ein wenig zum Nachdenken anregt, und Gäste, die nicht zuletzt aufgrund des unermüdlichen Einsatzes des gesamten Organisationsteams merklich auf ihre Kosten kamen. So lässt sich die 2. Schongauer Wein-Nacht kurz umschreiben. Die gut organisierte und in ihrem Ablauf stimmige Veranstaltung dürfte die Organisatoren wohl auch in Zukunft dazu animieren, dem Event weitere Zahlen voranzustellen. 

mel

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