Rund ums Alter

Infos für Schongaus Senioren

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Die Mitglieder des Seniorenbeirats sammelten Anregungen im Kummerkasten.

Schongau – Informationen, Tipps und gute Gespräche – Beim diesjährigen Informationstag für Senioren im Jakob-Pfeiffer-Haus, der vom Seniorenbeirat der Stadt Schongau organisiert worden war, gab es für die zahlreichen Besucher viele Anregungen für diesen Lebensabschnitt.

Ein großes Lob richtete Bürgermeister und Schirmherr Falk Sluyterman an den Seniorenbeirat. „Es ist wichtig für die Sozialpolitik, der älteren Generation ein positives Selbstbild zu vermitteln und dies zu fördern und zu stärken. Ziel muss es sein, dass Schongau für ältere Menschen ein gutes Umfeld für einen erfüllten Lebensabend bietet“, meinte der Rathauschef und betonte, dass er sich seinerseits für dieses Ziel auch einsetzen wolle. Der Seniorenbeirat, der sich für die Schongauer Senioren stark macht, will ihm auch künftig mit vielen Ideen Gelegenheit dazu geben.

Beim Informationstag war ein „Kummerkasten“ aufgestellt, um Wünsche und Anregungen von den Besuchern zu sammeln. Die Vorsitzende Dr. Elisabeth Wagner freute sich, dass so viele Anwesende das Angebot wahrnahmen und dass sie zahlreiche kompetente Referenten und Aussteller gewinnen konnte. Egal ob Versicherung, Sozialverband, Essen auf Rädern, Angebote der Kirchengemeinden, Hilfsmittel, Seh- oder Hörtest, Fitness, Kosmetik, Farbberatung oder Make-up – hier war für jeden etwas geboten.

Auch das Krankenhaus Schongau war mit dabei und präsentierte die geriatrische Rehabilitation, aber auch besondere Angebote, wie die Aromatherapie mit ätherischen Ölen, die bei der Schmerztherapie oder Stimmungsbehandlung zum Einsatz kommt.

Fachvorträge zu verschiedensten Themen und Workshops von Gymnastik über Gedächtnis­training bis hin zur Ersten Hilfe ergänzten das Angebot des Informationstags. Zudem gab es Anregungen zum betreuten Wohnen, zur Vorbereitung auf den Besuch des MDK bezüglich Pflegegraden und Infos zum Versorgung-Netzwerk des Landkreises, zur Wechselwirkung von Medikamenten und Gehirntraining durch Bewegung. „Es ist immer was los und es gibt auch Besucher, die etwas ausprobieren wollen“, freute sich David Schmoldt, der mit verschiedensten Bewegungsübungen zum Gehirntraining anregte.

Eine einfache, aber wirkungsvolle Idee zum besseren Sehen hatte Optiker Robert Kassebaum im Gepäck. „Fast jeder hat irgendwo ein älteres Tablet oder Laptop herumliegen“, meinte er. Einfach die Kamera zum vergrößerten Lesen von Zeitung oder Büchern nutzen. Nutzen kann man zum Beispiel auch die Werbepausen im Fernsehen, um sich körperlich fit zu halten, wie Vesna Meißner vom Landratsamt Weilheim-Schongau zeigte. Mit Gymnastikball und Fingerübungen kann man solche Zeiten sinnvoll überbrücken und auch noch etwas für die Gesundheit tun. 

fro

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