Junger Chef für "gute Truppe"

Tim Osterhaus ist neuer Leiter des Peitinger Bauhofs

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Tim Osterhaus, der Bauhofleiter in Peiting. Eine Aufgabe, die viel Organisationstalent erfordert und bei der die Rasenmähermethode ein Fremdwort bleiben soll.

Peiting – Er habe in den ersten Tagen und Wochen den Eindruck gewonnen, dass er da eine „gute Truppe“ habe: So beschreibt Tim Osterhaus die Mannschaft des gemeindlichen Bauhofs in Peiting. Der 30-Jährige ist dort seit September neuer Leiter und damit Nachfolger von Franz Multerer, der im Herbst zu den Stadtwerken Weilheim wechselt.

Osterhaus, der aus Iserlohn in Nordrhein-Westfalen stammt und an Ostern 2018 nach Starnberg gezogen ist, ist in Peiting für ein 20-köpfiges Team verantwortlich. Die Bürokraft Irmgard Mödl und die fünf Mitarbeiter in der Gärtnerei eingeschlossen. Im November wird Osterhaus – er ist der Liebe wegen nach Bayern gekommen – mit seiner Freundin eine Wohnung an der Ammergauer Straße in Peiting beziehen.

Eine Woche lang hat er mit dem bisherigen Bauhofleiter Multerer schon gemeinsam viel kennengelernt und durchgesprochen; im Oktober werden beide nochmals 14 Tage miteinander arbeiten, ehe Multerer (51) das Büro im Gebäude an der Bahnhofstraße verlassen wird.

Bürgermeister Michael Asam bekundete neulich vor den Marktgemeinderäten: „Die Kündigung von Herrn Multerer haben wir überraschend bekommen.“ Die Stelle des Bauhofleiters sei dann ausgeschrieben worden; die fünf besten Bewerber habe man eingeladen. Schließlich sei die Wahl auf Osterhaus gefallen.

Der Neue ist gelernter Landschaftsgärtner und machte später den Techniker. Er weiß schon einige berufliche Stationen hinter sich. So arbeitete er als Steinmetz in Kanada. Dreieinhalb Jahre war er Bauleiter in einem privaten Betrieb mit 80 Beschäftigten. In Iserlohn, einer Stadt mit 80.000 Einwohnern, führte Osterhaus im Bauhof einen Bereich mit 40 Mitarbeitern.

Seit Frühjahr war Osterhaus als stellvertretender Leiter in einem kommunalen Bauhof im Münchener Raum tätig. Als er von der Stelle in Peiting las, sich dafür bewarb und schließlich genommen wurde, kündigte er den bisherigen Job, wo er sich noch in der Probezeit befand und ein Wechsel daher schnell möglich war.

„Wenn’s Fragen gibt – immer gerne an mich wenden“, ermunterte Osterhaus die Marktgemeinderäte zum persönlichen Kontakt. Bürgermeister Asam sagte über den Neuen: „Er versteht mich auch“. Dies sei ebenso erfreulich wie die Tatsache, dass Osterhaus eine Wohnung in Peiting beziehen könne. Die Präsenz am Ort sei wichtig für einen Bauhofleiter, so der Rathauschef.

jj

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