Peitinger Firma auf Erfolgskurs

ept wächst und wächst

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Peiting – Die ept GmbH ist auf dem Vormarsch. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Peiting beliefert neben der Automobilindustrie auch die Industrie- und Kommunikationsbranche mit Leiterplattensteckverbindern. Mit Erfolg: Umsatz- und Beschäftigungszahlen dokumentieren einen beachtlichen Wachstumskurs, der sich auch in Baumaßnahmen in Tschechien und den USA niederschlägt.

Großer Optimismus bei ept: Der Gesamtumsatz aller Unternehmens-Werke in Deutschland, Tschechien, USA und China ist allein von 2014 bis 2016 von 81 Millionen auf 112 Millionen Euro angestiegen – ein deutliches Plus von rund 38 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Der Umsatzanteil für die Automotive-Branche liegt aktuell bei 65 Prozent, 33 entstammen dem Bereich Industrial & Communications. Hierzu zählen Märkte wie Industrie-Automation, Embedded, Regel- und Messtechnik sowie Kommunikation.

Steigender Personalbedarf

Durch die Vielzahl an Aufträgen erhöhte sich auch der Personalbedarf. Im Zeitraum von 2014 bis 2016 haben rund 100 Mitarbeiter ein neues Arbeitsverhältnis bei ept begonnen. Die Hälfte davon im amerikanischen Werk in Chester. Die Niederlassung in Peiting verzeichnet einen Personalzuwachs von 34 Prozent. Damit beschäftigte ept im Dezember 1 033 Mitarbeiter weltweit. Und der Personalbedarf, vor allem in Deutschland, bleibt ungebrochen hoch.

Mit insgesamt 104 Auszubildenden verzeichnet der Steckverbinderhersteller eine Ausbildungsquote von rund 10 Prozent. Zum Vergleich: Die aktuelle Ausbildungsquote in Deutschland liegt durchschnittlich bei 5,5 Prozent.

Bauliche Erweiterungen

Der Wachstumskurs bedingt auch bauliche Erweiterungen. Ein komplett neues Werk wurde zum Jahresende im tschechischen Habartov eingeweiht.

Auch in den USA baut ept: In Chesterfield stellte das Unternehmen Anfang 2017 einen Neubau fertig, bis Mai sollen die Verlagerungen aus dem alten Werk in Chester abgeschlossen sein. Grund für die Maßnahme in den Vereinigten Staaten war das starke Wachstum vor allem im Automobilbereich. Die dortige Betriebsleistung verdoppelte sich im Jahr 2015 und legte bis 2016 noch einmal ein Wachstum von 15 Prozent hin.

„Die entstandenen Kosten für Personal und Investitionen werden sich bereits in wenigen Jahren amortisiert haben“, ist Pressesprecherin Sabrina Behnisch zuversichtlich. „Sie halten das Unternehmen wettbewerbsfähig.“

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