Um überhaupt antreten zu dürfen:

Vorschlagsträger brauchen Unterschriften für die Kommunalwahl

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Um ihre Wähler an die Urne bitten zu können, müssen einige Wahlvorschlagsträger erst einmal eine Mindestanzahl an Unterstützern nachweisen.

Landkreis – Die Kommunalwahl im März wird einige wegweisende Entscheidungen für die Gemeinden im Schongauer Land bringen. Doch für einige Wahlvorschlagsträger – jene, die als neu gelten – steht zuvor ein wichtiger Zwischenschritt an: Sie brauchen sogenannte Unterstützungsunterschriften, um überhaupt für die Wahlen zugelassen zu werden. Das gilt zum Beispiel für die ALS in Schongau oder die ÖDP in Peiting. Wie ihnen geht es mehreren Wahlvorschlagsträgern im ganzen Altlandkreis.

„Ihr müsst uns ja nicht wählen, aber wir sollten doch zumindest zur Wahl stehen dürfen“, ruft die ALS über Facebook dazu auf, die notwendigen Unterschriften zu leisten. Etwa drei Wochen bleiben ihr noch, gut die Hälfte der angestrebten Anzahl hatte sie bis Mittwoch erreicht. „Ehrlich gesagt sehr dürftig“ sah es zuletzt bei der ÖDP in Peiting aus, schildert Ortsvorsitzende Diana Nocker. 180 Unterschriften brauchen beide, diese Größe ist an die Einwohnerzahl der jeweiligen Gemeinde geknüpft.

Die Unterschriftenlisten liegen in den Rathäusern und Verwaltungsgemeinschaften aus. Mitunter – wie zum Beispiel am Sonntagvormittag des 2. Februar in Peiting – sind ex­tra weitere Öffnungszeiten eingerichtet. Eintragen darf sich, wer in der jeweiligen Gemeinde wahlberechtigt ist. Dafür ist ein Personalausweis vorzulegen, die Kandidaten selbst sind auf ihren Listen nicht unterschriftsberechtigt.

Übrigens geht es auch um die Wahlen auf Landkreisebene: „Im Rathaus kann auch für den Wahlantritt der ÖDP bei der Kreistagswahl unterschrieben werden, sowie für die Wahl des Landrats“, schildert Nocker stellvertretend.

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ras

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