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Brücken-Sanierung bei Kinsau startet am Montag

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Die Tragkonstruktion ist noch in gutem Zustand; einige Verschleißbauteile müssen aber erneuert werden.

Kinsau – Die Lechbrücke zwischen Apfeldorf und Kinsau ist ab Montag dicht. Bis Mitte Oktober laufen die Sanierungsarbeiten.

Als „Verschnaufpause“ hatte das Staatliche Bauamt in Weilheim die vergangenen gut zwei Wochen bezeichnet. Weil die Arbeiten zur und an der B17 auf Höhe Kinsau früher als geplant fertig geworden waren, hatte sich ein kleiner zeitlicher Puffer zwischen dieser und der nächsten großen Maßnahme ergeben.

Doch genau diese steht nun in den Startlöchern. Ab kommenden Montag, 4. Juni, ist die Lechbrücke zwischen Kinsau und Apfeldorf bis voraussichtlich Mitte Oktober voll gesperrt. Das Bauwerk über den Fluss stammt aus dem Jahr 1980, nun erfolgt die erste Instandsetzung. „Die Tragkonstruktion ist in einem sehr guten Zustand“, erklärt Julia Mair vom Staatlichen Bauamt. „Nur die sogenannten Verschleißbauteile wie die Gehwegkappen, die Geländer, die Schutzeinrichtungen, der Asphaltbelag und die Übergangskonstruktionen zwischen Brücke und Straße müssen erneuert werden.“

Die Brücke wird solange voll gesperrt. Eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung scheidet aufgrund der geringen Fahrbahnbreite von nur 5,90 Metern aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und baubetrieblicher Aspekte aus.

Die Umleitung führt über Vilgertshofen und die B17. Die Zufahrten bis zur Brücke, beispielsweise zum Sportplatz, bleiben frei. Die Kosten in Höhe von knapp 700.000 Euro trägt der Freistaat.

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