Den Forschergeist fördern

Welfen-Gymnasium als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet

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Simon Batzer (MINT-Koordinator am Welfen-Gymnasium) und stellvertretender Schulleiter Hubert Orthuber (1. und 2. v. links) nahmen die Auszeichnung entgegen.

Schongau – 106 Schulen aus Bayern wurden kürzlich in München als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 29 Schulen das erste Mal die Auszeichnung, darunter auch das Welfen-Gymnasium Schongau.

Die Schulen weisen dabei nach, dass sie mindestens zehnvon 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen. In Bayern gibt es nun 325 Schulen mit gültigem Signet „MINT-freundliche Schule“. Dem Welfen-Gymnasium gelang es gleich im ersten Anlauf, den nötigen Kriterien nachzukommen.

Es zeige damit, dass es einen klaren Schwerpunkt auf die Förderung dieser Fächer setzt, sowohl hinsichtlich seines Fächerkanons als auch in Bezug auf zahlreiche Zusatzangebote, die deutlich über die regulären Lehrpläne und Richtlinien hinausgehen, so Mitarbeiterin in der Schulleitung Julia Lindner. „Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Unterstützer des Welfen-Gymnasiums Schongau, an erster Stelle an die Frank Hirschvogel Stiftung, die seit Jahren zahlreiche MINT-Projekte des Gymnasiums finanzkräftig unterstützt“, so Lindner.

Hubert Orthuber, stellvertretender Schulleiter des Welfen-Gymnasiums, freute sich sehr über die Auszeichnung: „Es zeigt, dass wir auch auf diesen zukunftsweisenden und wichtigen Gebieten auf dem richtigen Weg sind! Ich möchte noch einmal ausdrücklich Herrn Simon Batzer danken, der sich hier sehr engagiert für die Schule und die Schüler speziell in diesem Bereich einsetzt und uns damit auch dieses schöne Weihnachtsgeschenk beschert hat.“

Die Ehrung fand auf Einladung von Google Germany in München statt und wurde vergeben von der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ und ihren Partnern. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Bayerns Kultusminister Michael Piazolo und der Kultusministerkonferenz (KMK). Piazolo betont: „Die engagierte MINT-Förderung weckt in den Schülerinnen und Schülern naturwissenschaftlichen Entdeckergeist und Forscherfreude. Ich bin überzeugt, dass sie ihre Begeisterung für die Naturwissenschaften später auch erfolgreich in ihr Berufsleben einbringen können.“

Thomas Sattelberger MdB, Vorsitzender Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ führte aus: „Unsere beiden Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ etablieren sich als stärkste Schulentwicklungsprogramme in Deutschland. Die MINT-freundlichen Schulen in Bayern öffnen sich für die Digitalisierung. Sie verknüpfen Schulentwicklung mit digitaler Transformation und verbinden so MINT und Digitales.“

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