Werbegemeinschaft setzt auf "lebenden Adventskalender"

Lebendig statt aus Plastik

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Hat ausgedient: Den riesigen roten Adventskalender am historischen Ballenhaus wird es heuer nicht mehr geben.

Schongau – Nachdem der riesige rote Adventskalender am Ballenhaus in den vergangenen Jahren für viel Kritik sorgte, will die Werbegemeinschaft Altstadt heuer neue Wege gehen. Das Schlagwort heißt „lebender Adventskalender“.

 Auf der Sitzung der Werbegemeinschaft am Montag hat deren Vorsitzender Franz Köpf die neue Aktion vorgestellt. Die Idee kennt man bereits aus anderen Städten. Jeden Tag wird sich ab dem 1. Dezember irgendwo in der Altstadt ein Türchen, genauer gesagt die Türe eines Geschäftes, Restaurants oder Institution wie dem Rathaus öffnen. Geplant sind dann Aktionen rund um dieses Türchen.

Das können ein kleines Spiel, Gedichte oder ein sonstiger weihnachtliche Einfall sein. Möglich wäre laut Köpf auch, dass die Geschäfte Angebote für ihre Kunden bereithalten. Man müsse jetzt sehen, wer bereit sei, mitzumachen und das soweit koordinieren, dass sich nicht an mehreren Tagen die gleiche Aktion ergebe, sagte Köpf.

Geplant ist, die Türchen in den frühen Abendstunden zu öffnen, etwa von 17 bis 17.30 Uhr. Außerdem sei denkbar, dass Getränke und Gebäck gereicht würden, so Köpf. Einen ersten Mitstreiter konnte Köpf für den neuen, lebendigeren Adventskalender schon gewinnen. Bürgermeister Falk Sluytermann will Trompete spielen. Darüber hinaus ist wieder die Chipaktion geplant, die man schon seit vielen Jahren erfolgreich in Schongau durchführt.

Die Weihnachtsbeleuchtung übernimmt nach den Problemen im vergangenen Jahr nun komplett die Stadt Schongau. Dafür entfalle der Zuschuss von 3500 Euro an die Werbegemeinschaft, erklärte Köpf. Allerdings sind nun die Gewerbetreibenden aufgerufen, sich direkt finanziell an der Beleuchtung zu beteiligen. Bis dato sind bereits 3770 Euro eingegangen, angekündigt sind knapp 5200 Euro vonseiten des Gewerbes.

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