Erinnerungskrug und ein Kornsack aus dem 19. Jahrhundert

Wertvolle Geschenke fürs Stadtmuseum

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Andreas Wöhr und seine Tochter Andrea Debbou bei der Übergabe ihres Erinnerungskrugs an die Arge Stadtmuseum in München.

Schongau – Einen seltenen Einblick in die Schongauer Geschichte bieten zwei neue Exponate, die bald im Stadtmuseum zu sehen sein werden. Sie stammen aus dem Besitz einer Familie, die schon in der Vergangenheit als Wohltäter des Stadtmuseums aufgetreten war.

Es handelt sich dabei um einen drei Liter fassenden Erinnerungskrug an die Einweihung des Schongauer Kriegerdenkmals im Jahr 1895 und einen Kornsack der Schwabsoier Bäckerei Wöhr aus dem Jahr 1858. Überdauert hatten die historisch wertvollen Stücke die Zeit im Besitz der Familie Wöhr. Der Krug zeigt ein Relief mit der Darstellung kriegerischer Germanen und ist auf dem Zinndeckel mit folgender Gravur versehen: „Zur Erinnerung an die Denkmalsenthüllung u. Jubelfeier des Veteranenverein Schongau“. 

Andreas Wöhr und seine Tochter Andrea Debbou übergaben die beiden Exponate jetzt in München an die Arbeitsgemeinschaft Stadtmuseum. Deren Vertreter Harald Scharrer zeigte sich begeistert ob des Geschenks. „Aufgrund ihrer Seltenheit und ihrer Verbindung zur Geschichte des Schongauer Lands stellen beide Stücke eine wertvolle Bereicherung der Bestände des Stadtmuseums Schongau dar.“ 

Die Familie Wöhr tritt nicht zum ersten Mal als Wohltäter des Stadtmuseums auf. So hat-te sie bereits in den 1960er Jahren einige Stücke, wie etwa eine Trachtenhaube, dem Stadtmuseum gestiftet. 

Wann genau die neuen Exponate erstmals den Besuchern des Museums präsentiert werden, steht noch nicht fest. Sie sollen aber laut Scharrer noch dieses Jahr zusammen mit weiteren Schenkungen im Rahmen eines Glaskastens gezeigt werden.

chpe

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